PULS Glossar

In unserem PULS-Glossar erhalten Sie detaillierte Informationen über die technischen Begriffen, die wir auf unserer Website verwenden. Durchsuchen Sie einfach unser Glossar, indem Sie ein Wort in die Suchleiste unten eingeben.

 

1-Batterie-Konzept

Will man 24V-Systeme mit Batterien puffern, werden im Allgemeinen zwei handelsübliche 12V-Batterien in Serie geschaltet. Die Batterien müssen für diesen Zweck gepaart sein und den gleichen Lade- und Alterungszustand aufweisen. Ist das nicht der Fall, kann es zu einer Überladung, Zerstörung oder frühzeitigen Alterung einer einzelnen Batterie kommen.

Um dies zu vermeiden hat PULS das 1-Batterie-Konzept entwickelt. Bei USV bis einschließlich 10A wird nur eine 12V-Batterie verwendet. Im Pufferfall wandelt ein Schaltregler die Batteriespannung in eine konstante Ausgangsspannung (z.B. 22,5V) um. Bei leistungsstärkeren USV werden zwei Batterien in Serie verwendet. Jede Batterie wird einzeln geladen und überwacht, so dass es nicht zu den beschriebenen Problemen kommen kann.

Mit dem 1-Batterie-Konzept erreicht man in der Praxis typischerweise eine 50% längere Nutzungsdauer der Batterien. Man vermeidet damit auch die obligatorische Verwendung von gepaarten Batterien und reduziert mögliche Gefahren.


19-Zoll-System

Das 19-Zoll-System (engl: 19-inch-rack system) ist ein modulares Aufbausystem nach DIN 41494. Das System beinhaltet Einsteck-Leiterkarten, Kartenträger (Baugruppenträger) und 19-Zoll-Schränke, welche alle aufeinander abgestimmt und kombinierbar sind.

Die wichtigsten Systemmaße im 19-Zoll-System:

  • 1TE (en: 1HP): Breiten-Teileinheit mit 5,08mm
  • 1HE (en: 1U): Höhen-Teileinheit mit 44,45mm
  • Leiterkartenformat Standard:
    Europaformat 3HE: 100 x 160mm
    Doppel-Europaformat 6HE: 233 x 160mm
  • Leiterkartenformat tief:
    Europaformat 3HE tief: 100 x 220mm
    Doppel-Europaformat 6HE tief: 233 x 220mm

Das 19-Zoll-System war ein gängiges Aufbausystem in den 70er bis 90er Jahren und wurde im Bereich der Messtechnik, Computertechnik und Industrieelektronik häufig verwendet.

PULS bietet in der AP- und APD-Serie verschiedene Stromversorgungen für das 19-Zoll-System an.


3-D-Daten

3-D-Daten sind dreidimensionale mechanische Konstruktionen der Stromversorgungen und Geräte in elektronischer Form.

Für viele PULS-Geräte stehen die 3-D-Datenformate ''.stp'' und ''.dwf'' im Produktebereich der Website zum Download zur Verfügung.


Ableitstrom

Der Ableitstrom wird auch Leckstrom, Berührungsstrom, Schutzleiterstrom, Gehäuseableitstrom, ''leakage current'' oder ''touch current'' genannt.

Ein Ableitstrom ist bei Geräten der Schutzklasse I ein Wechselstrom über den Schutzleiter, der hauptsächlich durch die Y-Kondensatoren (Cy) im EMV-Filter entsteht. Ein weiterer Verursacher für den Ableitstrom sind die Montagekapazitäten von Halbleitern gegen Gehäuse sowie parasitäre Kapazitäten in den Transformatoren.

Bei unterbrochenem Schutzleiter kann der Ableitstrom über den menschlichen Körper fließen und muss daher aus sicherheitstechnischen Gründen begrenzt sein. Für Haushaltsgeräte (IEC/EN 60335-1) und Einrichtungen der Informationstechnik (IEC/EN 60950-1) darf der Ableitstrom für Geräte der Schutzklasse I den Wert von 3,5mA (0,75mA bei handgeführten Geräten) nicht überschreiten. Bei ortsfesten Einrichtungen (Gerät mit Festanschluss) sind maximal 5% des Eingangstroms als Ableitstrom zulässig.

Für medizinische elektrische Geräte nach IEC/EN 60601-1 gelten in Abhängigkeit, ob ein direkter Patientenkontakt vorliegt oder nicht, strengere Anforderungen.

Der Ableitstrom eines elektrischen Betriebsmittels sollte gering sein, da durch den Betrieb mehrerer Geräte (z.B. bei redundanten Systemen) eine Summierung der Ströme erfolgt.

Werte der Ableitströme für verschiedene Netzformen, sind in den Produktdatenblättern zu finden.


Adjustment range

The adjustment range commonly is the guaranteed output voltage trim range. This enables compensation of voltage drops on long supply lines.

24V power supplies can be typically attuned between 24V and 28V (guaranteed adjustment range). At the right-hand limit (clockwise) of the potentiometer the voltage is somewhat higher, but always less than 30V. At the left-hand limit (counter-clockwise) of the potentiometer the voltage is typically 22.3V.

Ambient temperature

The ambient temperature is defined as the air inlet temperature 2cm below the device.
PULS differentiate between the working temperature and the storage and transport temperature.


AP devices

AP devices are PULS power supplies and DC/DC converters using 19-inch technology.


AP-Geräte

AP-Geräte sind Netzgeräte und DC/DC-Wandler in 19-Zoll-Technik von PULS.


AS-Interface

AS-Interface (Aktuator-Sensor-Interface) ist ein Bussystem, bei dem Energie und Daten auf einer gemeinsamen Zweidrahtleitung übertragen werden. Ein charakteristisches Erkennungsmerkmal dieses Bussystems ist das gelbe, profilierte AS-Interface Kabel.

Die AS-Interface-Stromversorgungen speisen AS-Interface-Busteil-Nehmer wie Aktoren und Sensoren. Die Nennspannung des Busses liegt bei 30,5V. Eine AS-Interface-Stromversorgung ist mit einer Datenentkopplung ausgestattet, die verhindert, dass die auf der DC-Leitung aufmodulierten Signale vernichtet werden. Der Ausgang dieser Stromversorgungen ist induktiv und darf nicht für andere Verbraucher verwendet werden. Die Spezifikation und Zertifizierung dieses Bussystems wird vom AS-Interface-Verein (www.as-interface.net) betreut. Der Verein veröffentlicht die Spezifikation und übernimmt auch die Aufgabe der Zertifizierung von AS-Interface- geprüften Komponenten.

AS-Interface®

AS-Interface® (actuator-sensor interface) is a bus system in which energy and data are transmitted on a common two-wire line. One identifying feature of the bus system is the yellow profiled cable. ...

The AS-Interface® Power Supply Systems supply AS-Interface ®bus devices such as actuators and sensors. The nominal voltage of the bus is 30.5V. An AS-Interface®power supply is equipped with data decoupling which prevents the modulated signals on the DC line being impaired. The output of this power supply is inductive and may not be used for other consumers.
The specification and certification of this bus system is overseen by the AS-Interface® association (www.as-interface.org). The association publishes the specification and assumes the task of certification of AS-Interface® approved components.

ATEX

ATEX (French: “Atmosphère Explosible”)

The requirements on equipment for use in potentially explosive atmospheres are bindingly governed by the EU ATEX Directive 94/9/EC. Since 30th June 2003 all devices on the market must comply with this directive.
PULS is offering ATEX power supplies and accessories which are tested according to EN 60079-0 and EN 60079-15 and comply with the ATEX Directive. These devices may be used in systems in potentially explosive atmospheres of zone 2, category 3G.

ATEX

ATEX (französisch: „Atmosphère Explosible“)

Die Anforderungen an Geräte für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen sind in der ATEX-Richtlinie 94/9/EG der EU verbindlich geregelt. Seit dem 30. Juni 2003 dürfen nur solche Geräte dafür in Verkehr gebracht werden, die dieser Richtlinie entsprechen. PULS bietet ATEX-Stromversorgungen und Zusatzgeräte an, welche nach der EN 60079-0 und EN 60079-15 getestet und geprüft sind und der ATEX-Richtlinie entsprechen. Diese Geräte dürfen in explosionsgefährdeten Systemen der Zone 2, Kategorie 3G eingesetzt werden.

Aufstellhöhen

Bis 2.000m über NN:
PULS-Geräte sind so konstruiert, dass diese bis 2.000m Höhe über Normalnull ohne Einschränkungen betrieben werden können. 2.000-6.000m über NN:
Bei Aufstellhöhen zwischen 2.000m und 6.000m über NN ist typischerweise eine Leistungsrücknahme von 7%/1.000m oder eine Reduzierung des erlaubten Temperaturbereichs um 5°C/1.000m erforderlich. Alternativ wäre auch eine Zwangsbelüftung möglich. Die Überspannungsfestigkeit reduziert sich von Kategorie 3 auf Überspannungskategorie 2. Über 6.000m über NN: Über 6.000m über NN wird von einem Betrieb wegen der höheren kosmischen Strahlenbelastung abgeraten.

Ausgangskennlinie

Die Ausgangskennlinie ist eine der wichtigsten Kennlinien einer Stromversorgung. Man kann daran die Überlastreserven und das Überlastverhalten ablesen. Auf der X-Achse ist der Ausgangsstrom und auf der Y-Achse die Ausgangsspannung aufgetragen. Bei Überlastung geht die Stromversorgung automatisch vom Spannungsregelmodus in den Stromregelmodus und schützt die Stromversorgung vor einem Defekt.


Ausgangswelligkeit

Die Ausgangswelligkeit ist die Wechselspannung die Ausgangsspannung überlagert und wird bei einer getakteten Stromversorgung in mVss (Milli-Volt Spitze-Spitze) angegeben. (en: ''Ripple and Noise Voltage; mVp'')

Die überlagerte Wechselspannung besteht aus drei Komponenten:
  • Brummspannung mit Netzfrequenz

  • Restwelligkeit mit der Schaltfrequenz des Wandlers

  • Spannungsspitzen (Spikes) im MHz-Bereich, verursacht durch die Schaltvorgänge der internen Schalttransistoren und Dioden

Die im Datenblatt angegebenen Spitze-Spitze-Werte beinhalten alle drei Komponenten. Hinweise zur Messung der Ausgangswelligkeit:Die Messung muss unmittelbar am Netzgeräteausgang, mit kurzer verdrillter Masseleitung (keine Schleifen) und einem Serienkondensator (z.B. eine Parallelschaltung eines 100nF Kondensators und eines 560µF Elkos) erfolgen. Das Oszilloskop muss auf 50-Ohm AC-Messung eingestellt werden. Eine 20MHz Bandbreitenbegrenzung muss aktiviert sein.

Auto select input

1-phase power supplies with an auto-select or auto-range input detect the input voltage and automatically select the correct input voltage range.

Usually, selection is between the common two nominal voltage ranges AC 100-120V and AC 200-240V. The range switching in the device is performed through a relay or a thyristor. No stable operation is guaranteed. Excluding defective devices, however.

Auto-Select-Eingang

1-Phasen-Netzgeräte mit einem Auto-Select- oder Auto-Range-Eingang erkennen die Eingangsspannung und wählen automatisch den richtigen Eingangsspannungsbereich.

Üblicherweise wird zwischen den beiden Nennspannungsbereichen AC 100-120V und AC 200-240V gewählt. Die Bereichsumschaltung erfolgt im Gerät mittels eines Relais oder eines Thyristors. Im Zwischenbereich ist kein stabiler Betrieb gewährleistet. Gerätedefekte sind aber ausgeschlossen.

Autotransformer

Autotransformers are matching transformers without galvanic isolation. A portion of the winding is jointly used by both the input and output side.

Autotransformers are much more compact and less expensive than conventional transformers. For example, they can be used to reduce a AC600V voltage to an AC480 voltage in order to supply standard 3-phase 600V power supply units on the grid.

AWG

AWG (American Wire Gauge) specifies the diameter of the wire and the cross section of wires. The AWG system is mainly used in North America.


AWG

AWG (American Wire Gauge) gibt den Drahtdurchmesser und den Querschnitt von Drähten an. Das AWG-System wird überwiegend in Nordamerika verwendet.

Die Werte in der Klammer hinter den AWG-Angaben beschreiben den Litzenaufbau. AWG14(19/27) ist eine Litze bestehend aus 19 Volldrähten in AWG27.

Back EMF

Decelerating motors and inductors can feed voltage back to the power supply output. The output
can absorb a certain amount of energy in the output capacitors and thereby increase the output voltage. The back EMF is the maximum voltage that may occur at the output of the power supply.

24V PULS power supplies tolerate a maximum of 35V at the output terminals. During electrical feedback the power supply does not switch off and when the feedback ends the power supply provides power immediately with no drop in the output voltage.

Base load

The base load is the minimum load required at one or more of the outputs of a multi voltage power supply unit which is necessary for proper function If the minimum base load value is not maintained, the power supply will not suffer damage but it may lead to significant deviations in the output voltage or an interruption of the power supply.


BonusPower

Die BonusPower-Eigenschaft beschreibt die erlaubte Kurzzeitleistung, mit der eine Stromversorgung überlastet werden darf.

Üblich sind 50% mehr Leistung für typisch 4 Sekunden. Die Vorteile der BonusPower-Eigenschaft kommen bei Lasten mit wechselndem Strombedarf zum Tragen. Dynamische Lastspitzen können von der BonusPower abgefangen werden und oftmals ist dadurch die Auswahl eines kleineren Netzgerätes möglich. Außerdem können Lasten mit hohen Anlaufströmen wie z.B. Motoren oder Verbraucher mit großen Eingangskapazitäten problemlos gestartet werden.

Fast alle Geräte der DIMENSION Q-Serie verfügen über die Eigenschaft der BonusPower.


Burn-In Test

Der Burn-in Test ist ein Test während der Fertigung eines Netzgeräts, bei dem dieses mit Nennlast und erhöhter Umgebungstemperatur (typ. 50°C) zwischen 6 und 24 Stunden zyklisch betrieben werden. Damit werden Geräte mit Frühausfällen erkannt und aussortiert. Bei PULS wird ein Dauertest an jedem einzelnen Gerät durchgeführt.


Burst

Fast transient electrical disturbances (e.g. on the power line) are referred to as burst.

A frequent disturbing source of burst faults are switches which are not switched in the current zero crossing, especially if there are inductive consumers in the circuit. Burst errors are not limited to the same circuit; they can occur in neighboring circuits due to electromagnetic interference.
Burst frequencies are in the range of a few kilohertz up the megahertz range and the impulse voltages in between the range from 100V to several 1000V.
The minimum requirements for immunity to fast transients (burst) are laid down in EN 61000-6-2. Test conditions can be found in EN 61000-4-4.

Burst

Als Burst werden schnelle transiente elektrische Störgrößen (z.B. auf der Netzleitung) bezeichnet.

Eine häufige Störquelle für Burststörungen sind Schalter, die nicht im Stromnulldurchgang geschaltet werden, vor allem, wenn induktive Verbraucher im Stromkreis vorhanden sind. Die Burststörungen treten nicht nur im selben Stromkreis sondern über elektromagnetische Beeinflussung auch in benachbarten Stromkreisen auf. Die Burstfrequenzen liegen im Bereich von einigen Kilohertz bis in den Megahertzbereich. Die Impulsspannungen liegen im Bereich von 100V bis zu einigen 1000V. Die Mindestanforderungen für Störfestigkeit gegen schnelle Transienten (Burst) sind in der EN 61000-6-2 festgelegt. Testbedingungen hierzu finden Sie in der EN 61000-4-4.

CB Scheme

The CB Scheme is an international agreement on the mutual recognition of test results currently endorsed by approximately 60 national testing organizations in more than 40 countries.

The harmonized IEC standards in conjunction with the national deviations of each country are used as the basis for the scheme.
A unified report form and a review of test laboratories according to set standards ensure that the testing methods in all test laboratories are the same and the quality of the test results is guaranteed. All participating countries must recognize the CB Scheme report and award a national test mark on this basis.
PULS offer a CB Scheme according to IEC 60950-1 for numerous devices.

CB-Scheme (''CB-Verfahren'')

Das CB-Scheme ist eine internationale Vereinbarung zur gegenseitigen Anerkennung von Testergebnissen zwischen derzeit etwa 60 nationalen Prüforganisationen in mehr als 40 Ländern. Als Grundlage dienen die harmonisierten IEC-Normen in Verbindung mit den nationalen Abweichungen der einzelnen Länder.

Eine einheitliche Reportform und eine Überprüfung der Testlabore nach festgelegten Standards stellen sicher, dass die Prüfmethoden in allen Testlaboren gleich sind und die Qualität der Testergebnisse garantiert ist. Alle teilnehmenden Länder müssen den CB-Scheme-Bericht anerkennen und auf dieser Grundlage ein nationales Prüfzeichen vergeben. PULS bietet für viele Geräte ein CB-Scheme nach der IEC 60950-1 an.

Chassis ground

The chassis ground is a port on a device to which a metallic casing with a protective conductor system or the machine ground can be connected. ...

Even if it is not necessary to connect the protective conductor system for personnel safety reasons, some applications (such as ATEX) may require that metal parts of a particular mass are grounded to prevent sparks resulting from electrostatic discharge.

Chassis Ground

Der Chassis Ground ist ein Anschluss am Gerät, an dem ein metallisches Gehäuse mit dem Schutzleitersystem oder der Maschinenmasse verbunden werden kann. Auch wenn aus sicherheitstechnischen Gründen kein Anschluss an das Schutzleitersystem notwendig sein sollte, so kann es bei Anwendungen (wie z.B. ATEX) erforderlich sein, berührbare Metallteile einer bestimmten Größe zu erden, um Funken aufgrund elektrostatischer Entladung zu vermeiden.


Common mode disturbances

Common mode disturbances are interference voltages on the power supply line or load lines which spread with the same phase positions with regard to the earth or ground on both the supply and return lines.
Remedial measures for common mode disturbances are current compensated chokes, Y-capacitors or capacitors between the lines and the ground or earth.


Conformal coating

With the conformal coating option the circuit boards in the device are provided with an acrylic resin based protective coating.

This provides enhanced operational safety in environments where dust, dirt, occasional high humidity, vibration or rapid temperature changes are encountered.
PULS is offering a selection of devices from the standard power supply range with the option of "protective coating" from stock.

Conformal Coating (= Schutzlackierung)

Bei der Option ''conformally coated'' werden die Leiterkarten im Gerät mit einem Schutzlack auf Acrylharzbasis ausgestattet. Damit wird eine höhere Betriebssicherheit bei rauen Umgebungsbedingungen erreicht.

Netzgeräte, die über schutzlackierte Leiterplatten verfügen, sind robuster gegenüber Staub, Schmutz, gelegentliche hohe Luftfeuchtigkeit, Vibration oder schnelle Temperaturwechsel. PULS bietet eine Selektion aus dem Standard-Netzgeräteprogramm auch mit der Option ''Schutzlackierung'' ab Lager an.

Convection cooling

Convection cooling is a passive cooling without forced cooling with fans. The heat flow is based on natural convection. Heated air particles have lower density, they therefore rise as a result of gravity and thereby cause movement of the air.


Crest factor

The crest factor describes the ratio between peak and RMS of an alternating quantity. ...

For a sinusoidal alternating voltage with an RMS of 230V and a peak of 325V the crest factor is 1.41.
The crest factor is of practical importance in AC UPS systems. These set a maximum crest factor or the maximum peak of the output stream. Crest factor values can be found in the PULS product data sheets.

Crest-Faktor (=Scheitelfaktor)

Der Crest-Faktor (oder Scheitelfaktor) beschreibt das Verhältnis von Scheitelwert zu Effektivwert einer Wechselgröße. Eine sinusförmige Wechselspannung mit einem Effektivwert von 230V hat einen Spitzenwert von 325V, der Crest-Faktor beträgt 1,41.

Praktische Bedeutung hat der Crest-Faktor bei AC-USV-Anlagen. Diese geben einen maximalen Crest-Faktor oder den maximalen Scheitelwert des Eingansstroms vor. Crest-Faktor-Werte finden Sie in den PULS-Produktdatenblättern.

Cross regulation

''Cross regulation'' refers to the change of the output voltage of a multi-voltage power supply which is caused by a load change on other outputs.

In ML30.106, the sum of the two output voltages is controlled. In this process the average is magnetically stabilized via the transformer. Unbalanced loads lead to small voltage deviations at individual outputs. However, the sum of the two voltages is always constant.

Crowbar

A crowbar is a method used to limit the maximum output voltage of a power supply. ...

In the event of overvoltage the output is short circuited by an electronic switch, (a thyristor or suppressor diode, for example), which protects connected consumers from damage. Crowbar circuits are not self-resetting. To reset the circuit the power supply must be switched off.
For limiting the maximum output voltage PULS uses a second, redundant designed control loop (overvoltage protection OVP) and only rarely a crowbar.

Crowbar

Ein Crowbar ist ein Verfahren zur Begrenzung der maximalen Ausgangsspannung eines Netzgerätes.

Bei Überspannung wird der Ausgang durch einen elektronischen Schalter (z. B. Thyristor oder Suppressordiode) kurzgeschlossen und schützt die angeschlossenen Verbraucher vor einer Zerstörung. Crowbar-Schaltungen sind nicht selbstrücksetzend. Zum Rücksetzen muss das Schaltnetzteil abgeschaltet werden. PULS verwendet zur Begrenzung der maximalen Ausgangsspannung eine zweite, redundant aufgebaute Regelschleife (OVP) und nur selten einen Crowbar.

Daisy Chaining

"Daisy Chaining" refers to connecting devices by cascading, which means they are not star-wired but linked through a single line to ground. ...

With "Daisy Chaining" it makes sense if the devices are equipped with double terminals (as is mostly the case with PULS).
Be careful with the terminal clamp load: The maximum specified terminal current to the clamp must not be exceeded even at the last device. Values for this purpose can be found in the product data sheets.

Daisy-Chaining

Als ''Daisy-Chaining''wird ein Hintereinanderschalten von Geräten bezeichnet, welche nicht sternförmig verdrahtet sind, sondern an einer Leitung durchgeschliffen werden. Zum ''Daisy-Chaining'' ist es sinnvoll, wenn die Geräte mit Doppelklemmen ausgestattet sind, (dies ist bei PULS meistens der Fall).

Vorsicht bei der Klemmenbelastung: Der maximal spezifizierte Strom der Klemme darf auch bei dem letzten Gerät nicht überschritten werden. Werte hierzu finden Sie in den Produktdatenblättern.

DC-OK signal

The DC-OK signal (also called ''power good signal'') monitors the output voltage that is generated from the power supply and is independent of whether an external voltage is fed into the system or not (e.g. from a parallel power supply). ...

This signal can be used to monitor the power supply with redundant applications. In most cases the DC-OK signal is performed via a relay contact (NO contact).
With PULS devices the contact is closed if the generated voltage is greater than 90% of the preset output voltage. If the voltage is less, the contact opens. Short interruptions up to 1ms are ignored; longer interruptions are extended to a minimum time of 100ms

DC-OK-Signal

Das DC-OK-Signal (auch als ''Power-Good-Signal'' bezeichnet) überwacht die von der Stromversorgung erzeugte Ausgangsspannung und ist unabhängig davon, ob an den Klemmen der Stromversorgung eine externe Spannung (z.B. von einer parallel geschalteten Stromversorgung) eingespeist wird oder nicht. Bei redundanten Anwendungen kann dieses Signal zur Überwachung der Stromversorgung verwendet werden. Das DC-OK-Signal ist in den meisten Fällen als Relaiskontakt (NO-Kontakt) ausgeführt.

Bei PULS-Geräten ist der Kontakt geschlossen, wenn die erzeugte Spannung größer als 90% der eingestellten Ausgangsspannung ist. Ist die Spannung kleiner, öffnet der Kontakt. Kurze Einbrüche bis zu 1ms werden ignoriert, längere Einbrüche auf eine Mindestzeit von 100ms verlängert.

Derating

Derating describes a necessary reduction of the maximum output power under specific operating conditions. ...

Derating may be necessary for example with:
- low input voltages,
- high temperatures,
- extremely low temperatures,
- mounting positions which deviate from standard,
- installation altitudes above 2000m
In many cases, a reduction of the maximum permitted ambient temperature or the use of forced ventilation (fan) offer a possible alternative to derating. The user is responsible for observing the derating. The devices have no automatic derating control. Brief periods of exceeding the permitted power usually do mot cause any problems; longer periods may trigger thermal shutdown.

Derating

Derating beschreibt eine erforderliche Rücknahme der maximal entnehmbaren Leistung bei bestimmten Betriebsbedingungen.

Ein Derating kann zum Beispiel erforderlich sein bei:
  • kleinen Eingangsspannungen

  • hohen Temperaturen

  • extrem niedrigen Temperaturen

  • von der Standardeinbaulage abweichende Einbaulagen

  • Aufstellhöhen höher als 2.000m ü. NN

Alternativ zur Leistungsrücknahme ist in vielen Fällen auch eine Reduzierung der maximal erlaubten Umgebungstemperatur oder der Einsatz einer Zwangsbelüftung (Lüfter) möglich. Für das Einhalten der Leistungsrücknahme ist der Anwender verantwortlich. Die Geräte besitzen keine automatische Derating-Regelung. Kurzzeitige Überschreitungen der erlaubten Leistungen sind daher meistens problemlos, bei längeren Überschreitungen kann es zu einer thermischen Abschaltung kommen.

DeviceNet

DeviceNet ist ein weltweit verbreitetes offenes Sensor-Aktor-Bussystem. Die Stromversorgung dieses Feldbusses erfolgt über zwei Adern eines mehrpoligen Netzwerkkabels.

Besonderheiten der DeviceNet-Stromversorgungen sind:
  • Die Nennströme sind den DeviceNet-Kabeln angepasst.

  • Große Kapazitäten der Busteilnehmer können in der vorgegebenen Zeit geladen werden.

  • Beim Hochlaufen der Ausgangsspannung wird das vorgegebene DeviceNet-Timing eingehalten.

  • Die Ausgangsspannung ist exakt auf DeviceNet-Spannung angepasst.

PULS bietet für dieses Bussystem die beiden Netzgeräte QS5.DNET und QS10.DNET an. Beide Geräte sind von der unabhängigen Nutzerorganisation Open DeviceNet Vendor Association (ODVA) geprüft und tragen das Prüfzeichen ''DeviceNet Conformance Tested''.

DeviceNet™

DeviceNet™ is an open sensor actuator bus system with worldwide coverage. The power supply of this fieldbus is via two wires of a multi-pin cable. ...

Special features of the DeviceNet™-power supplies are:
- The nominal currents are adapted to the DeviceNet™-cables.
- Large bus device capacities can be provided at an allotted time.
- During the ramp-up of the output voltage the predetermined DeviceNet™- timing is held.
- The output is adapted exactly to the DeviceNet™-voltage.
PULS offer two power units for this bus system, the QS5.DNET and the QS10.DNET.
Both devices are tested by the independent user group Open DeviceNet™ Vendor Association (ODVA) and bear the approval mark "DeviceNet™ Conformance Tested".

Differential mode disturbances

Differential mode disturbances are interference voltages in the power supply line or in the load lines which spread out in opposing directions.
Remedial measures for differential mode disturbances are X-capacitors or capacitors between the lines.


DIMENSION devices

DIMENSION devices are the modern DIN rail devices with a metal-casing from PULS for intermediate and high performance. ...

DIMENSION devices distinguish themselves from all previous equipment through the implementation of new leaps in technology and many other improvements to detail. Small, strong, efficient, reliable, robust, offering high functionality, ease of use, and integration are the outstanding features of this family of equipment.

DIMENSION-Geräte

DIMENSION-Geräte sind die aktuellen Hutschienen Schaltnetzteile im Metallgehäuse, die PULS für mittlere und höhere Leistungen entwickelt hat.

Die herausragenden Merkmale der PULS DIMENSION Serie sind:
  • Kleine Baugröße

  • Hoher Wirkungsgrad

  • Hohe Zuverlässigkeit

  • Lange Lebensdauer

  • Robustheit

  • Hohe Funktionalität

  • Einfache Handhabung und Integration

DIN rail

The DIN rail is a 35mm mounting rail also known as a top hat rail, support or carrier rail.

The dimensions of the rail are set by the DIN/EN/IEC 60715 (formerly DIN EN 50022) specification. The thickness of the rail can be either 1mm or 2.3mm.

DIN-Schiene / Hutschiene

Die DIN-Schiene ist eine 35mm Montageschiene, die auch unter den Namen Hutschiene oder Tragschiene bekannt ist.

Die Abmessungen der Schiene sind in der DIN/EN/IEC 60715 (vormals DIN/EN 50022) festgelegt. Die Dicke der Schiene kann 1mm oder 2,3mm betragen.

DP devices

DP devices are the first generation DIN rail devices from PULS.


DP-Geräte

DP-Geräte sind die Hutschienen-Netzteile der ersten Generation von PULS.


Durchflusswandler

Beim Durchflusswandler erfolgt der Energietransport zwischen Primär- und Sekundärkreis bei geschlossenem Schalttransistor. Im Vergleich zum Sperrwandler erkennt man den Durchflusswandler an den zwei Wickelgütern.

Der Transformator dient zur galvanischen Trennung und zur Anpassung der Spannung. Die Speicherdrossel ist Teil des nachgeschalteten Tiefsetzstellers und sorgt in Verbindung mit der Freilaufdiode für einen kontinuierlichen Stromfluss in den Ausgangskondensator. Der Durchflusswandler wird typischerweise bei Leistungen größer als 200W angewendet. Durchflusswandler gibt es auch als Gegentaktwandler mit Halb- und Vollbrückenschaltungen.

EDLC

EDLC (Electrochemical Double Layer Capacitor) are double layer capacitors that are also known as super capacitors or ultra-capacitors. No chemical reaction takes place within these capacitors. The charge is stored in an electrochemical double layer (known as the Helmholtz double layer), where positive and negative ions of electrolyte shift through the electric field to the corresponding electrode. As a consequence these are more age resistant than lead-acid batteries, in regard to both service life and temperature.
Although this technology can achieve very high capacitance values it is, however, limited to a nominal voltage of 2.7V, and as a result a series circuit of multiple capacitors is necessary. EDLC have approximately 40 times the energy density of electrolytic capacitors and are suitable as an energy store in buffer modules. In contrast to lead-acid batteries they have a service life expectancy similar to power supplies and need not be replaced during the period of operation.
EDLC can operate without any difficulty at temperatures of up to -40°C and are therefore ideal for outdoor applications. The upper temperature range is typically limited to +65°C due to the very low boiling point.

EDLC (Electrochemical Double Layer Capacitor) are double layer capacitors that are also known as super capacitors or ultra-capacitors. No chemical reaction takes place within these capacitors. The charge is stored in an electrochemical double layer (known as the Helmholtz double layer), where positive and negative ions of electrolyte shift through the electric field to the corresponding electrode. As a consequence these are more age resistant than lead-acid batteries, in regard to both service life and temperature.
Although this technology can achieve very high capacitance values it is, however, limited to a nominal voltage of 2.7V, and as a result a series circuit of multiple capacitors is necessary. EDLC have approximately 40 times the energy density of electrolytic capacitors and are suitable as an energy store in buffer modules. In contrast to lead-acid batteries they have a service life expectancy similar to power supplies and need not be replaced during the period of operation.
EDLC can operate without any difficulty at temperatures of up to -40°C and are therefore ideal for outdoor applications. The upper temperature range is typically limited to +65°C due to the very low boiling point.

EDLC

EDLC (Electrochemical Double Layer Capacitor) sind Doppelschichtkondensatoren, die auch unter den Namen Superkondensatoren oder Ultrakondensatoren bekannt sind. Bei diesen Kondensatoren läuft keine chemische Reaktion ab. Sie speichern die Ladung in einer elektrochemischen Doppelschicht (die sogenannte Helmholtzschicht), in der positive und negative Ionen des Elektrolyts durch das elektronische Feld zur entsprechenden Elektrode wandern. Damit sind diese durch eine geringere Wärmeentwicklung und längere Lebensdauer alterungsbeständiger als Bleibatterien.

Diese Technologie erreicht sehr hohe Kapazitätswerte, ist jedoch auf eine Nutzspannung von 2,7V begrenzt, so dass eine Serienschaltung vieler Kondensatoren notwendig ist. EDLC-Kondensatoren haben etwa eine 40-fach höhere Energiedichte als Elektrolytkondensatoren und eignen sich als Energiespeicher in Puffermodulen. Im Gegensatz zu Bleibatterien haben sie eine ähnlich hohe Lebenserwartung wie Netzgeräte und müssen während der Betriebszeit nicht getauscht werden. EDLC-Kondensatoren können problemlos bis -40°C betrieben werden und eignen sich daher ideal für Außenanwendungen. Der obere Temperaturbereich ist aufgrund des sehr niedrigen Siedepunkts auf +65°C begrenzt.

Efficiency

''Efficiency'' describes the ratio between the output power and the input power of a power supply. The difference between input and output power is converted into heat as loss.

The efficiency values are usually given for nominal voltages. Additionally, the PULS data sheets include characteristics from which the efficiency values at partial load or at various input voltages can be read out. High partial load efficiency is becoming ever more important as a power supply rarely is permanently operated at full load.
Latest technology in power supply design enables an economical realization of efficiencies up to 96%. At PULS, these technologies are consistently followed, improved and offered to users in various device families. High efficiency values ensure low warming, long service life and high reliability of all components in the control cabinet. It also enables devices to be designed and built as small as possible.

Einschaltstrom

Als Einschaltstrom bezeichnet man den Stromstoß am Eingang einer Stromversorgung, der beim Aufladen der Eingangskondensatoren nach dem Anlegen der Eingangsspannung auftritt.

Bei Netzgeräten mit einer NTC-Einschaltstrombegrenzung kann dieser Stromimpuls sehr hohe Werte annehmen und Sicherungen oder Leitungsschutzschalter zum Auslösen bringen.

Einschaltstrombegrenzung

Bei einem Netzgerät wird die Netzspannung gleichgerichtet und mit einem großen Elektrolytkondensator, der auch für die Pufferzeit zuständig ist, geglättet. Der Ladestrom dieses Elektrolytkondensators verursacht einen hohen Einschaltstrom, der begrenzt werden muss. Hier unterscheiden sich die Geräte durch Verwendung unterschiedlicher Konzepte.

Einschaltstrombegrenzung mittels NTC: Dies ist zweifellos die einfachste und kostengünstigste Art der Einschaltstrombegrenzung. Beim ersten Einschalten ist der Widerstand kalt, hochohmig und begrenzt den Ladestrom effektiv. Nach relativ kurzer Zeit erwärmt sich der Widerstand durch die eigenen Verluste und wird niederohmig. Damit halten sich die Verluste während des Betriebs in Grenzen. Die Wirkung der Einschaltstrombegrenzung ist bauteilbedingt stark von der Umgebungstemperatur abhängig. Bei zu kalten Temperaturen (Minusbereich) kann es zu Startproblemen kommen, bei zu hohen Temperaturen wird der Einschaltstrom nur ungenügend begrenzt. Ein weiterer gravierender Nachteil ist der nur bedingt begrenzte Einschaltstrom nach kurzen Netzspannungsunterbrechungen: Der Elektrolytkondensator entlädt sich, der NTC hat aber die Wärme gespeichert, bleibt niederohmig und ist beim Wiederkommen der Netzspannung nahezu wirkungslos. Einschaltstrombegrenzung mittels Festwiderstand: Bei dieser Methode wird ein Festwiderstand verwendet, der nach der Aufladung des Elektrolytkondensators überbrückt wird. Zur Überbrückung können Relais, Triacs, IGBTs verwendet werden. Diese Methode ist deutlich aufwändiger als die Einschaltstrombegrenzung mit NTCs und wird üblicherweise erst bei einer Leistungsklasse ab 250W verwendet. Die Vorteile sind eine temperaturunabhängige Begrenzung des Ladestromes sowie deutlich weniger Verlustleistung. Gepulstes Aufladen des Eingangskondensators: Diese Methode lädt den Elektrolytkondensator ''sanft'' auf. Ein Mini-Schaltnetzteil wird als Ladeschaltung verwendet, die den Kondensator verlustarm auflädt. Parameter wie Spitzenstrom und Ladeverzögerung lassen sich exakt berechnen und entsprechend einbauen. Der unschöne Einschaltstromstoß ist mit dieser Methode vernachlässigbar klein. Sicherungsautomaten können nach dem Eingangsstrom dimensioniert werden. Diese Technik wird in vielen Geräten der DIMENSION Q-Serie verwendet. Phasenabschnittsteuerung zur Einschaltstrombegrenzung: Hier wird, wie auch bei der Methode mit dem Festwiderstand, der begrenzende Pfad nach Aufladung des Kondensators mit einem Relais überbrückt. Der Trick liegt hier in dem begrenzenden Teil selbst. Eine Elektronik misst den aktuellen Momentanwert der Wechselspannung und vergleicht diesen mit dem Wert des teilweise schon aufgeladenen Kondensators. Ist die Differenz kleiner als eine fest eingestellte Schwelle von z.B. 30V, schaltet ein MOSFET zu. Wird die Spannungsdifferenz größer als 30V, öffnet der MOSFET wieder. Der On-Widerstand des MOSFET begrenzt dabei den Lade-Spitzenstrom. Hat dieser z.B. einen Wert von 4Ohm, ist der Strom auf 7,5A begrenzt (30V / 4Ohm). Hiermit ist ein sanftes Anlaufen bei allen Eingangsspannungen garantiert. Diese Technik wird in vielen Geräten der DIMENSION C-Serie verwendet. Ist der Kondensator vollständig aufgeladen, wird die Einschaltstrombegrenzungsschaltung überbrückt, um Verlustleistung zu sparen.

Einstellbereich

Als Einstellbereich wird im Allgemeinen der garantierte Trimm-Bereich der Ausgangsspannung bezeichnet. Damit lassen sich z.B. Spannungsabfälle an langen Zuleitungen kompensieren.

24V-Netzgeräte lassen sich üblicherweise von 24V bis 28V einstellen (garantierter Einstellbereich). Bei Rechtsanschlag des Potentiometers ist die Spannung zwar etwas höher, aber immer kleiner als 30V. Bei Linksanschlag typischerweise 22,3V.

EMC

The EMC (Electromagnetic Compatibility) is defined by the EMC Directive 2004/108/EC and is the capability of an electrical device to operate satisfactorily in its electromagnetic environment, without itself causing electromagnetic interference which would be unacceptable for other devices installed in this environment.

When considering EMC, a distinction is made between electromagnetic radiation and electromagnetic immunity.
The limits for electromagnetic radiation and the severity level for electromagnetic immunity depend on the site of operation and are given in the generic standards or the product standards.

EMI emission

The EMI emission is a generic term for electromagnetic interference caused by a power supply.

The propagation of faults is either conductor-bound (conducted emission) or field-bound through radiation (radiated emission).
The limits for the emission depend on the location and are specified in the generic standards or product standards.

EMI immunity

The EMI immunity is a generic term for electromagnetic interference that a power supply must be able to withstand.

The faults can either be conductor-bound (conducted immunity) or field-bound (radiated immunity) from an external source having an impact on the power supply.
The severity level of the required immunity depends on the location and is specified in the generic standards or product standards.


EMI-Emission

Die EMI-Emission ist ein Oberbegriff für EMV-Störungen, die ein Netzteil verursacht. Die Ausbreitung der Störungen erfolgt leitungsgebunden (engl.: conducted emission) oder feldgebunden durch Strahlung (engl.: radiated emission). Die Grenzwerte für die Störaussendung hängen vom Einsatzort ab und sind in den Fachgrundnormen oder in Produktnormen spezifiziert.

EMI-Immunity

Die EMI-Immunity ist ein Oberbegriff für EMV-Störungen, denen ein Netzteil widerstehen können muss. Die Störungen können leitungsgebunden (engl.: conducted immunity) oder feldgebunden (engl.: radiated immunity) von außen auf das Netzteil einwirken. Der Schärfegrad für die erforderliche Störfestigkeit hängt vom Einsatzort ab und ist in den Fachgrundnormen oder in Produktnormen spezifiziert.

EMV

Die EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit, engl: EMC) ist gemäß Definition der EMV-Richtlinie 2004/108/EG die Fähigkeit eines Gerätes, in der elektromagnetischen Umgebung zufriedenstellend zu arbeiten, ohne dabei selbst elektromagnetische Störungen zu verursachen, die für andere in dieser Umgebung vorhandenen Geräte unannehmbar wären.

Bei der EMV wird zwischen elektromagnetischer Störaussendung (EME) und elektromagnetischer Störfestigkeit (EMS) unterschieden. Die Grenzwerte für die Störaussendung sowie die Schärfegrade für die Störfestigkeit hängen vom Einsatzort ab und sind in Fachgrundnormen oder in Produktnormen spezifiziert.

ePlan

ePLAN is a high-end CAD/CAE software in the field of electrical engineering.

The software offers many possibilities for design, documentation, and management of automation projects. ePLAN is a member of the Friedhelm LOH Group and one of the leading software houses in this field.The ePlan macros of most PULS devices are available both on the online ePlan data portal as well as in the product area of the PULS website ESD: ESD (Electrostatic Discharge) is a spark or flashover created by a major potential difference in an electrically isolated material, which causes a very short but, highly charged electrical impulse.
The electrostatic charge of bodies is caused by the triboelectric effect of different materials. A discharge can destroy sensitive electronic components. For example, a risk to electronic devices can arise if a person wearing well-insulated shoes walks across a well-insulated floor covering. As a result, comprehensive measures are required to avoid ESD during electronics manufacturing.
The minimum ESD requirements for a device are laid down in EN 61000-6-2. Test conditions can be found in EN 61000-4-2. Following two test methods are used: Contact discharge:
With this method the ESD voltage is discharged by means of high voltage relays and test stylus making direct contact with a metallic surface (device housing).
Air discharge:
With this method a test stylus charged with ESD is brought in close proximity with the test object until breakthrough occurs. For devices with non-conductive surfaces (e.g. plastic housing or metal housing with insulating membrane) the air discharge is applied to electrical connection contacts.
During the ESD test, the test object is in operation.

ePLAN

ePLAN ist eine CAE/CAD-Software im Bereich des Elektro-Engineerings. Die Software bietet viele Möglichkeiten zur Projektierung, Dokumentation und Verwaltung von Automatisierungsprojekten. ePLAN gehört zum Unternehmensverbund der Friedhelm Loh Group und zählt zu den führenden Softwarehäusern in diesem Bereich.

Die ePLAN-Makros der meisten PULS-Geräte sind sowohl online im ePLAN Data Portal als auch im Produktbereich der PULS-Website verfügbar.

ESD - Elektrostatische Entladung

ESD (''Electrostatic Discharge'') ist ein durch große Potenzialdifferenz in einem elektrisch isolierenden Material entstehender Funke oder Durchschlag, der einen sehr kurzen hohen elektrischen Stromimpuls verursacht.

Die elektrostatische Aufladung von Körpern entsteht durch eine Reibungselektrizität unterschiedlicher Materialien. Eine Entladung kann empfindliche elektronische Bauteile zerstören. Die Gefährdung elektronischer Geräte erfolgt zum Beispiel durch die Bewegung eines Menschen mit gut isolierenden Schuhen auf einem gut isolierenden Bodenbelag. In der Elektronikfertigung sind deshalb umfangreiche Maßnahmen notwendig, um ESD-Aufladungen zu vermeiden. Die ESD-Mindestanforderungen an Geräte sind in der EN 61000-6-2 festgelegt. Testbedingungen hierzu findet man in der EN 61000-4-2. Folgende beide Prüfmethoden werden verwendet: Kontaktentladung:
Hier wird die ESD-Spannung mittels Hochspannungsrelais und Testspitze direkt auf einer metallischen Oberfläche (Gerätegehäuse) entladen. Luftentladung:
Hier wird eine mit der ESD-Spannung geladene Testspitze dem Prüfling angenähert, bis es zu einem Überschlag kommt. Die Luftentladung wird bei nicht-leitenden Oberflächen (z.B. Kunststoffgehäuse oder Metallgehäuse mit isolierender Frontfolie) und auf elektrische Anschlusskontakte angewendet. Während der ESD-Prüfung ist der Prüfling in Betrieb.

EUROBAT

EUROBAT (Association of European Storage Battery Manufacturers, www.eurobat.org) is engaged in the development of standards for manufacturers of lead-acid batteries, in particular for the predetermination of the expected service lifetime. EUROBAT has defined three classes of batteries: 3 to 5-year batteries, 6 to 9-year batteries and 10-12 year batteries.


EUROBAT

Die EUROBAT (Association of European Storage Battery Manufacturers, www.eurobat.org) beschäftigt sich unter anderem mit der Erarbeitung von Standards für Hersteller von Bleibatterien, insbesondere zur Vorausbestimmung der zu erwartenden Lebensdauer. Von EUROBAT werden drei Batterieklassen definiert: 3- bis 5-Jahres-Batterien, 6- bis 9-Jahres-Batterien und 10- bis 12-Jahres-Batterien.


Federkraftklemmen

Federkraftklemmen sind Anschlussklemmen, bei denen der Draht mittels einer Feder an einen Kontaktbügel gedrückt wird. Diese Art der Verbindung ist vibrationssicher und macht ein regelmäßiges Nachziehen von Schrauben überflüssig. Fehlbedienungen (z.B. zu geringe oder zu hohe Anzugsdrehmomente) sind bei dieser ''digitalen'' Verbindungstechnik ausgeschlossen. Ein weiterer Vorteil ist die kürzere Montagezeit im Vergleich zu Schraubanschlussklemmen. Dank der integrierten Betätigungshebel bei den Federkraftklemmen von PULS ist ein Anschluss von Drähten auch ohne Werkzeug möglich.


Flicker

Flicker is the low-frequency influence of the mains voltage by consumers.

Flicker effects cause disturbances such as the fluctuation in brightness of lighting devices or monitors. Possible sources of flicker are the inrush current surge or periodic loading of the power supply. The limit values are defined in the "Flicker standard" IEC/EN 61000-3-3 for both one-time and recurring operation.
PULS guarantees compliance with the limit values for power supply switch-on process, but not for extreme pulse loads at the output of a power supply unit.

Flicker

Flicker ist die niederfrequente Beeinflussung der Netzspannung durch Verbraucher. Flicker bewirken z.B. Helligkeitsschwankungen von Beleuchtungseinrichtungen oder Monitoren.

Ursache für Flicker sind zum Beispiel der Einschaltstromstoß oder eine periodische Belastung des Netzteils. Die Grenzwerte der ''Flicker-Norm'' IEC/EN 61000-3-3 sind sowohl für einmalige als auch für periodische Vorgänge definiert. PULS garantiert die Einhaltung der Grenzwerte für den Einschaltvorgang einer Stromversorgung, nicht jedoch für extreme Impulsbelastungen am Ausgang einer Stromversorgung.

Flyback converter

The flyback converter can be recognized due to the fact that it needs only one winding goods. With a closed switching transistor the transformer is magnetically charged.

When the switch opens the energy is transferred to the output.
The flyback converter is a very simple converter concept but has the disadvantage that it results in a high load on the capacitors. Usually it is only used for smaller capacities up to 200W. Multiple output voltage can be generated at low cost.

Forward converter

In a forward converter, the energy flow between the primary and secondary circuit takes place in a closed switching transistor.

In comparison to the flyback converter, the flow transducer can be recognized by its two coiled wire products. The transformer is used for galvanic separation and to adjust the voltage. The storage choke is part of the downstream buck converter and, in conjunction with the free-wheeling diode, ensures a continuous flow in the output capacitor. The forward converter is typically used where a performance greater than 200W is required. The forward converter is available as a push-pull converter with half-and full-bridge circuits.

Functional safety

Functional safety is the part of the overall system safety, both of which depend on the correct function of a device.

Components responsible for functional safety must meet the requirements of IEC 61508 (VDE 0803). This standard provides general guidelines for the prevention and control of outages in devices. It sets organisational and technical requirements for the development and operation of the device. Four equipment safety levels are defined: SIL1 for low risk and extent of potential damage and progressing up to SIL4 for very high risk. The higher the risk, the more reliable the measures to risk reduction must be. The requirements on the components used increase accordingly. SIL is the abbreviation for "Safety Integration Level".
PULS power supplies are not considered safety-related components within the context of IEC 61508 and therefore are not classified according to SIL. However, in the overall equipment FMEA assessment it is possible to achieve a SIL2 level rating (equivalent to performance level PFH and PFD in equipment and plant engineering or performance level D category 3 in mechanical engineering). Risks associated with a power supply
which could affect functional safety are:

- Overvoltage
- Low voltage
- Outage
- Oscillation (e.g. in the case of overload or overvoltage protection mode) The probability of such a risk can be identified by the MTBF rating. For this purpose, PULS provides values that can be used for assessing the functional safety of a plant, system or piece of equipment. With simple machines and equipment (up to SIL2) a zero-current condition represents a minimum "fail safe" mode. In these cases if the power supply can be safely disconnected it is sufficient to reach this rating level.

Funktionale Sicherheit

Funktionale Sicherheit ist der Teil der Gesamtanlagensicherheit, der von einer korrekten Gerätefunktion abhängt. Die für funktionale Sicherheit verantwortlichen Komponenten müssen die Anforderungen der IEC 61508 (VDE 0803) erfüllen. Diese Norm liefert allgemeine Vorgaben zur Vermeidung und Beherrschung von Ausfällen in Geräten. Sie gibt organisatorische und technische Anforderungen sowohl für die Geräteentwicklung als auch für den Gerätebetrieb vor.

Für Anlagen werden vier Sicherheitsstufen (Abkürzung: SIL für ''Safety Integration Level'') unterschieden. Diese reichen von SIL 1 für geringes Risiko und Ausmaß eines Schadens bis SIL 4 für sehr hohes Risiko. Je höher das Risiko, umso zuverlässiger müssen die Maßnahmen zur Risikoreduzierung durchgeführt werden. In gleichem Maße steigen die Anforderungen an die verwendeten Komponenten. PULS-Stromversorgungen gelten nicht als Sicherheitsbauteile im Sinne der IEC 61508 und sind daher nicht nach SIL klassifiziert. Sie können aber in der FMEA-Gesamtbetrachtung einer Anlage einen SIL-2-Level (entspricht Performance Level PFH und PFD im Anlagenbau oder Performance Level D Kategorie 3 im Maschinenbau) erreichen. Risiken, die von einer Stromversorgung in Bezug auf Funktionale Sicherheit ausgehen können sind:
  • Überspannung

  • Unterspannung

  • Ausfall

  • Oszillation (z.B. bei Überlast oder OVP-Betrieb)

Die Wahrscheinlichkeit eines solchen Risikos kann mittels der MTBF-Zahl beschrieben werden. PULS liefert hierzu Werte, die zur Bewertung der Funktionalen Sicherheit einer Gesamtanlage herangezogen werden können. Bei einfachen Maschinen und Anlagen (bis SIL 2) ist meist ein stromloser Zustand ein sicherer ''Fail-Safe''-Modus. Es reicht also, wenn die Stromversorgung sicher weggeschaltet wird, um diesen Level in solchen Fällen zu erreichen.

FUSE Mode

Der FUSE Mode beschreibt eine Eigenschaft, bei der eine Stromversorgung bei einer ausgangsseitigen Überlast nach Ablauf einer vorgegebenen Zeit ausschaltet. Ein Wiedereinschalten ist mit der Reset-Taste oder durch das Wegnehmen der Netzspannung möglich.


FUSE Mode®

The FUSE Mode® describes the property of a power supply to switch off after a predetermined time if an overload occurs at the output. Reconnection is possible by using the reset button or by disconnecting the mains voltage.


Galvanic isolation

The outputs of PULS power supplies are galvanically separated from the input voltage and comply with the requirements of safe isolation according to EN 50178, IEC 60204-1, IEC 60950-1 and IEC 62103.

The design of transformers used in PULS power supplies correspond to EN 61558-2-17, which is a follow-on standard to DIN VDE 0551. EN 61558-2-17 deals with the safe isolation of transformers as they are applied in switching power supplies. There is no need for the use of expensive isolation transformers to comply with DIN VDE 0551. In addition to the transformers, all other components between input and output must meet minimum requirements for a galvanic isolation in the form of clearance and creepage distances and insulation thickness. Galvanic isolation between the input and the output (B):
Reinforced, double isolation or basic isolation with additional supplementary isolation is used for this purpose. This ensures that safety is maintained even in the event of a first isolation fault. Galvanic isolation between the input and the protective ground (A):
Basic isolation is used. Galvanic isolation between the output and the protective ground (C):
Function insulation is used for this purpose. The output has no galvanic association with the protective ground. It is possible to ground the (+) pole as well as the (-) pole.

Galvanische Trennung

Die Ausgänge der PULS-Stromversorgungen sind galvanisch von der Eingangsspannung getrennt und erfüllen die Anforderungen einer sicheren Trennung gemäß EN 50178, IEC 60204-1, IEC 60950-1 und IEC 62103.

Der Aufbau der Transformatoren in den PULS-Stromversorgungen entspricht der EN 61558-2-17, die eine Folgenorm der DIN VDE 0551 ist. Die EN 61558-2-17 befasst sich mit der sicheren Trennung von Transformatoren, wie sie in Schaltnetzteilen angewendet werden. Es gibt keine Notwendigkeit des Einsatzes von teuren Trenntransformatoren zur Einhaltung der DIN VDE 0551. Neben den Transformatoren müssen auch alle weiteren Komponenten zwischen Ein- und Ausgang die Mindestanforderungen an eine galvanische Trennung in Form von Luft- und Kriechstrecken sowie Dicke der Isolation erfüllen. Galvanische Trennung zwischen Eingang und Ausgang (B):
Hier kommt eine verstärkte oder doppelte Isolierung oder Basisisolation mit zusätzlicher Isolation zum Einsatz. Die Sicherheit ist auch noch nach einem ersten Fehler gegeben. Galvanische Trennung zwischen Eingang und Schutzleiter (A):
Hier kommt eine Basisisolierung zum Einsatz. Galvanische Trennung zwischen Ausgang und Schutzleiter (C):
Hier kommt eine Funktionsisolierung zum Einsatz. Der Ausgang hat keinen galvanischen Bezug zum Schutzleiter. Es darf aber sowohl der (+)-Pol als auch der (-)-Pol geerdet werden.

Gegentaktstörungen

Unter Gegentaktstörungen (engl.: differential mode disturbances) werden Störspannungen auf der Zuleitung zur Stromversorgung oder den Lastleitungen verstanden, welche sich darauf gegensinnig ausbreiten.

Abhilfe bei Gegentaktstörungen sind X-Kondensatoren oder Kondensatoren zwischen den Leitungen.

Gegentaktwandler

Der Gegentaktwandler ist ein Flusswandler, der den Übertrager magnetisch in beide Richtungen aussteuert. Bei einem Halbbrückenwandler besteht der Hauptschaltkreis aus zwei Transistoren, die abwechselnd Strom leiten. Bei einem Vollbrückenwandler werden die beiden Kondensatoren durch Transistoren ersetzt.

Gegentaktwandler erreichen hohe Wirkungsgrade, sind aber von der Anzahl der Bauteile sehr aufwändig und werden nur für hohe Leistungen eingesetzt.

Gleichtaktstörungen

Unter Gleichtaktstörungen (engl.: common mode disturbances) werden Störspannungen auf der Zuleitung zur Stromversorgung oder den Lastleitungen verstanden, welche sich mit gleicher Phasenlage in Bezug auf die Masse oder Erde sowohl auf der Hinleitung als auch der Rückleitung ausbreiten.

Abhilfe bei Gegentaktstörungen sind stromkompensierte Drosseln, Y-Kondensatoren oder Kondensatoren zwischen den Leitungen und der Masse oder Erde.

Grundlast

Die Grundlast ist eine minimal erforderliche Last an einen oder mehreren Ausgängen eines mehrspannigen Netzgerätes, die für eine einwandfreie Funktion nötig ist.

Bei Unterschreitung der Grundlast wird das Netzgerät nicht geschädigt, aber es kann zu höheren Abweichungen der Ausgangsspannungen oder zu einer Abschaltung des Netzgerätes führen.


Harmonics

The harmonics is an integral multiple of the fundamental wave. For example, the 3rd harmonic at
50Hz is an oscillation with 150Hz.

A frequency spectrum is the sum of all harmonics. Each periodic signal sequence can be broken down into a frequency spectrum (e.g. using a Fourier transformation). With power supply units, the waveform of the input current is not usually sinusoidal and can be expressed as a spectrum. Various standards such as EN 61000-3-2 and the PFC standard specify maximum amplitude limits up to the 39th harmonic.

Harmonische Oberschwingung

Eine harmonische Oberschwingung ist ein ganzzahliges Vielfaches der Grundwelle. Zum Beispiel ist die 3-te harmonische Oberschwingung bei 50Hz eine Schwingung mit 150Hz. Die Summe aller harmonischen Oberwellen ergibt ein Frequenzspektrum. Jeder periodische Signalverlauf kann in ein solches Frequenzspektrum zerlegt werden (z.B. mittels einer Fourier-Transformation).

Bei Stromversorgungen ist die Kurvenform des Eingangsstroms üblicherweise nicht sinusförmig und kann in einem Frequenzspektrum ausgedrückt werden. Diverse Normen, wie z.B. die EN 61000-3-2, PFC-Norm, geben Grenzwerte für die maximalen Amplituden bis zur 39sten harmonischen Oberschwingung vor.

HART

HART (Highway Addressable Remote Transducer Protocol) is a standardized, widely used communication system for the assembly of industrial fieldbuses. It enables digital communication between multiple field devices using a common data bus. HART uses the 4-20mA standards for the transmission of analog sensor signals.


HART

HART (engl.: Highway Addressable Remote Transducer Protocol) ist ein standardisiertes, weit verbreitetes Kommunikationssystem zum Aufbau industrieller Feldbusse. Es ermöglicht die digitale Kommunikation mehrerer Feldgeräte über einen gemeinsamen Datenbus. Bei der Übertragung analoger Sensorsignale setzt HART auf den 4-20mA-Standard auf.


Hi-pot test

The hi-pot test is a safety test for power supplies.

The hi-pot test is a safety test for power supplies. It is performed between the input and output, between the input and ground and between the output and ground. Distinction is made between: - Type tests that are performed during the approval process
- Component tests, carried out on each device during manufacture and
- Re-tests, that are performed by the user on the machine or plant. Type and component tests are carried out by PULS or the licensing authorities. Re-tests must only be carried out using a suitable tester with slow voltage ramps (2s rising and falling 2s) in the application. At faster ramps, resonance effects may occur with the filters in the power supply. This can lead to excessive voltage and may cause irreparable damage to the power supply.
Before performing the tests, all of the input and output signal terminals as well as all contacts are to be connected with each other. During the tests, the current cut-off threshold may not be too low, as an improper shutdown can also damage the power supply.
Hi-pot tests always stress the power supply and should not be performed too often on the same device. Values for the hi-pot test (voltage and duration) as well as for the minimum cut-off threshold can be found in the device data sheets.

Hiccup

Hiccup ist ein ausgangsseitiges Überlastverhalten von Stromversorgungen. Bei Überlast oder Kurzschluss schaltet die Stromversorgung ab und macht periodische Startversuche, bis der Fehler beseitigt ist.

Hiccup-Schaltungen gelten als zu empfindlich in Verbindung mit Motoren oder Verbrauchern, die mit großen Eingangskapazitäten ausgestattet sind. Auch ein Parallelschalten von Netzgeräten oder das Laden von Batterien kann mit einem Hiccup-Überlastverhalten kritisch sein. Der Vorteil eines Hiccup-Verhaltens ist ein niedriger Kurzschlussstrom im Fehlerfall. PULS hat das klassische Hiccup-Verhalten zum Hiccupplus weiterentwickelt und setzt es bei leistungsstärkeren 1-Phasen-Geräten ein.

HiccupPLUS

PULS hat das klassische Hiccup Verhalten weiterentwickelt.

Im Gegensatz zum klassischen Hiccup-Modus ist das neue Hiccupplus Verhalten der PULS-Netzgeräte eine Kombination aus ''ausgezogener Kennlinie'' und einem Hiccup-Verhalten. Nach einer ausgangsseitigen Überlastung oder einem Kurzschluss liefert das Netzgerät zwei Sekunden lang Dauerstrom, danach schaltet es automatisch auf den sicheren Hiccupplus Modus um. Damit können auch schwierige Verbraucher problemlos starten. Dank der langen Auszeit von 18 Sekunden liegt auch im Falle eines Kurzschlusses der Effektivstrom deutlich unterhalb des Nennstroms. Leitungen, Schaltkontakte und Verbindungsstellen werden nicht überbeansprucht. Das Hiccupplus Verhalten setzt erst bei einem Einbruch der Ausgangsspannung um mehr als 35% ein. Dies vermeidet ein ungewolltes Abschalten beim Laden von Batterien oder bei Netzgeräten, die zur Leistungserhöhung parallel geschaltet werden, sofern keine Maßnahmen zur symmetrischen Stromaufteilung vorhanden sind.

Hochspannungsprüfung

Die Hochspannungsprüfung (engl.: Hi-Pot Test) ist eine Sicherheitsprüfung bei Stromversorgungen. Sie wird zwischen dem Ein- und Ausgang, zwischen Eingang und Erde und zwischen Ausgang und Erde durchgeführt.

Man unterscheidet:
  • Typprüfungen, die während des Zulassungsprozesses durchgeführt werden.

  • Stückprüfungen, die während der Fertigung an jedem Gerät durchgeführt werden.

  • Wiederholungsprüfungen, die vom Anwender in der Maschine und Anlage durchgeführt werden.

Typ- und Stückprüfungen werden bei PULS oder den Zulassungsstellen durchgeführt. Wiederholungsprüfungen dürfen nur mittels geeignetem Prüfgenerator mit langsamen Spannungsrampen (2s ansteigend und 2s abfallend) in der Anwendung erfolgen. Bei schnelleren Rampen kann es zu Resonanzeffekten mit den Filtern in der Stromversorgung, siehe andere Kommentare, kommen. Diese können zu Spannungsüberhöhungen führen und eine Zerstörung der Stromversorgung verursachen. Vor den Tests sind alle Ein- und Ausgangspole wie auch alle Signalkontakte miteinander zu verbinden. Während der Tests darf die Strom-Abschaltschwelle nicht zu klein gewählt werden, da eine Fehlabschaltung ebenfalls zur Zerstörung der Stromversorgung führen kann.
Hochspannungsprüfungen bedeuten immer einen Stress für die Stromversorgungen und sollten daher nicht zu oft an einem Gerät durchgeführt werden. Werte für den Hochspannungstest (Spannung und Dauer) sowie für die minimale Abschaltschwelle finden Sie in den Gerätedatenblättern.

Hold-up Time

With a power supply or DC/DC converter the hold-up time is the time between the of the input
voltage below the minimum permitted value and the fall in output voltage by 5%. ...

With a power supply or DC/DC converter the hold-up time is the time between the of the input
voltage below the minimum permitted value and the fall in output voltage by 5%.

Hold-up-Time

Die Hold-up-Time ist bei einem Netzgerät oder DC/DC-Wandler die Dauer zwischen einem Einbrechen der Eingangsspannung unter den minimal zulässigen Wert und dem Einbrechen der Ausgangsspannung um 5%.

Die Pufferzeit wird typischerweise bei Nennlast angegeben und verlängert sich bei reduzierter Ausgangslast. Gute Netzgeräte sollten bei der untersten Eingangsspannung eine Pufferzeit von mindestens 20ms aufweisen. Bei einer DC-USV ist die Pufferzeit die Autonomiezeit, für die der Ausgang mit dem Speichermedium (z.B. Batterie) versorgt werden kann.

Hot Plug

Hot Plug or Hot Swap refers to the ability to exchange components whilst in running mode.


Hot Plug

Unter Hot Plug oder Hot Swap versteht man das Austauschen von Komponenten während des laufenden Betriebs.


Inhibit input

Inhibit input is a signal input with which a buffering can be interrupted or prevented in a DC-UPS or buffer module by means of an external input voltage.


Inhibit-Eingang

Der Inhibit-Eingang ist ein Signaleingang, mit dem bei einer DC-USV oder einem Puffermodul mittels einer extern eingespeisten Spannung eine Pufferung abgebrochen oder unterbunden werden kann.


Inrush current

The inrush current is the power surge at the input to a power supply which occurs when the input voltage is connected after charging the input capacitors.
For power supplies with NTC inrush current limitation, this current impulse can reach very high values and trigger fuses or circuit breakers.


Inrush current limitation

A power supply nominal voltage is rectified and smoothed with a large electrolytic capacitor, which is also responsible for the buffer time. The capacitor charging current causes a high inrush current which must be limited. Here the devices vary in the different concepts employed.

Inrush current limitation using NTC: This is undoubtedly the easiest and most cost effective way of inrush current limitation. Upon switching on, the resistance is cold with high impedance which effectively limits the charging current. After a relatively short time the resistance warms up due to its own losses and impedance drops. Consequently, the losses remain within limits during operation. Depending on the particular component, the effect of the inrush current limitation strongly depends on the ambient temperature. If the temperature is too cold, (within the negative range), then start-up problems can occur; if the temperature is too high, the inrush current limitation is insufficient. Another serious disadvantage is the inadequate inrush current limitation following short power supply interruptions: The electrolytic capacitor discharges itself; the NTC has already stored the heat due to losses, remains of low impedance and is practically ineffectual when the power supply is restored. Inrush current limitation using a fixed resistance: This method uses a fixed resistance which is bridged after charging the electrolytic capacitor. Relays, triacs, IGBTs can be used as a bridge. This method is significantly more complex than the inrush current with NTC's and is ordinarily only used for a power class from 250W. The advantages are a temperature-independent limit of load current and significantly less power losses. Pulsed charging of the input capacitor: This method "gently" recharges the capacitor. A mini-switching power supply is used as a charging circuit which enables low-loss charging of the capacitor. Parameters such as peak power and loading delay can be accurately calculated and incorporated accordingly. This method renders the undesired switch-on current surge insignificantly small. The automatic mains fuse can be dimensioned according to the input power. This technique is used in many DIMENSION Q-series devices. Trailing edge phase dimming for inrush current limitation: With this method the limiting path is bridged with a relay after charging the capacitor, similar to the fixed resistance method. The trick here lies in the limiting part itself. An electronic system measures the instantaneous value of the AC voltage and compares it with the value of the partly charged capacitor. If the difference is less than a set threshold of, for instance, 30V, a MOSFET closes. If the voltage difference is greater than 30, the MOSFET reopens. The on-resistance of MOSFET thereby limits the peak charging current. For example, if this has a value of 4 ohms, the power is limited to 7.5A (30V /4 ohms). A gentle start for all input voltages is therefore guaranteed. This technique is used in many DIMENSION C-series devices. To prevent power losses, the inrush current limiting circuit is bridged if the capacitor is fully charged.

Installation altitude

Up to 2000m:
PULS devices are designed to be operated at up to 2000m above sea level without any restrictions.

2000-6000m:
Typically a derating of 7%/1000m or a reduction of the permitted temperature range by 5°C / 1000m is required at altitudes between 2000m and 6000m. Forced ventilation is a possible alternative solution. Overvoltage protection is reduced from category 3 to overvoltage category 2.
Above 6000m:
Operation at above 6000m is not recommended because of increased exposure to cosmic radiation.

Inverter

An inverter converts DC voltage (e.g. from a solar system or a battery) into an alternating voltage. Usually the AC voltage generated by the inverter is fed into the power supply grid.


Inverter

Ein Inverter ist ein Wechselrichter, der eine Gleichspannung (z.B. von einer Solaranlage oder einer Batterie) in eine Wechselspannung umwandelt. Üblicherweise kann die erzeugte Wechselspannung eines Inverters in das Versorgungsnetz eingespeist werden.


IP rating (IP Code = International Protection Marking)

The IP rating defines the degree of protection of electrical equipment against contact, foreign bodies and water. The ratings of IP protection are defined in IEC / EN 60529 and consist of two digits.

The first digit indicates the degree of protection provided against contact and dust, the second digit against the ingress of water.
Common IP codes are IP00, IP20, IP40, IP44, IP54, IP65, IP67, IP68. PULS devices usually are classified class IP20 protection.

IP-Schutzarten

IP-Schutzarten definieren den Schutz elektrischer Betriebsmittel gegen Berührung, Fremdkörper und Wasser. Die Kennziffern der IP-Schutzarten sind in der IEC/EN 60529 definiert und bestehen aus zwei Ziffern. Die erste Ziffer gibt den Schutz gegen Berührung und Staub an, die zweite Ziffer gegen das Eindringen von Wasser. Gängige Schutzarten sind IP00, IP20, IP40, IP44, IP54, IP65, IP67, IP68. PULS- Schaltnetzteile besitzen üblicherweise die Schutzart IP20.


IT networks, IT systems

IT system is a definition from IEC 60364-1 for AC power systems. With IT systems, the feeding device is not grounded or only grounded via relatively high impedance or via a voltage limiter.

In the consumer device, the parts of the equipment to be grounded are connected to the consumer load's own ground. Power supply units which are suitable for connection to an IT network require a higher insulation resistance between the input lines and the ground, and between the input and the output. In IT networks higher leakage currents must also be taken into account.

IT-Netz, IT-Systeme

IT-System ist eine Bezeichnung aus der IEC 60364-1 für Wechselstromversorgungssysteme.

Bei IT-Systemen ist die speisende Einrichtung nicht geerdet bzw. nur über eine relativ hochohmige Impedanz oder über einen Spannungsbegrenzer geerdet. Bei der Verbrauchereinrichtung sind die zu erdenden Teile der Einrichtung mit den eigenen Erdern der Verbrauchereinrichtung verbunden. Netzgeräte, die für einen Anschluss an ein IT-Netz geeignet sind, benötigen eine höhere Isolationsfestigkeit zwischen den Eingangsleitungen und der Erde sowie zwischen dem Eingang und dem Ausgang. Im IT-Netz müssen auch höhere Ableitströme berücksichtigt werden.

Konvektionskühlung

Die Konvektionskühlung ist eine passive Kühlung ohne Zwangsbelüftung durch mechanische Lüfter. Die Wärmeströmung basiert auf der natürlichen Konvektion. Erwärmte Luftpartikel haben eine geringere Dichte, steigen im Netzteil auf und verursachen damit eine Luftbewegung.


Kreuzregelung

Unter Kreuzregelung versteht man die Änderung der Ausgangsspannung eines mehrspannigen Netzgerätes, welche durch eine Laständerung auf anderen Ausgängen verursacht wird.

Beim ML30.106 wird die Summe der beiden Ausgangsspannungen geregelt. Der Mittelpunkt wird dabei magnetisch über den Transformator stabilisiert. Bei unsymmetrischen Belastungen kommt es zu geringen Spannungsabweichungen an den einzelnen Ausgängen. Die Summe der beiden Spannungen ist jedoch immer konstant.

Lagerfähigkeit

Die Lagerfähigkeit von Stromversorgungen und Zusatzgeräten ist hauptsächlich von den Eigenschaften der Elektrolytkondensatoren, der Erhaltung der Daten in den Flash-Speichern von Mikrokontrollern sowie der Lagertemperatur abhängig.

Im Allgemeinen kann bei einer mittleren Lagertemperatur von +25°C eine Lagerfähigkeit von 15 Jahren erreicht werden, wenn die Elektrolytkondensatoren in regelmäßigen Abständen an eine Spannung gelegt und nachformatiert werden. Hierzu ist es ausreichend, die Stromversorgung eingangsseitig zu versorgen und etwa 10 Minuten an dieser Spannung zu belassen. Diese Prozedur soll bis +25°C mittlerer Lagertemperatur mindestens alle fünf Jahre und bei höheren Temperaturen alle drei Jahre durchgeführt werden. Die abgelaufene Lagerzeit hat einen Einfluss auf die Lebensdauer eines Gerätes. So verkürzt sich nach 15 Jahren Lagerung die zu erwartende Lebensdauer auf etwa die Hälfte.

Lebensdauer

Die Lebensdauer oder Lebenserwartung eines Gerätes beschreibt die Brauchbarkeitsdauer in Betriebsstunden. Das ist die Zeitspanne während des Betriebs eines Gerätes, bis die ersten Verschleißerscheinungen (z. B. ausgetrocknete Kondensatoren) eintreten. Das Bauteil mit der geringsten Lebenserwartung in einem Gerät bestimmt die Lebensdauer des gesamten Schaltnetzteils.

Lebensdauerbestimmende Bauteile in einem Netzgerät sind:
  • Elektrolytkondensatoren – wegen Austrocknung

  • Mikrokontroller – wegen Datenverlust

  • Optokoppler – wegen Verringerung der Transparenz

Die Lebenserwartung von Elektrolytkondensatoren lässt sich mittels der Basis-Lebensdauerangabe (meist im Datenblatt bei +105°C angegeben) und der Korrekturformeln für die tatsächlichen Einsatzbedingungen gut berechnen. Je höher die Temperatur desto kürzer die Lebensdauer. In der Regel gilt eine Verdoppelung der Lebensdauer bei einer Reduzierung der Temperatur um 10°C. Beispiel:
Für einen Elektrolytkondensator der nach Datenblatt bei +105°C mit 2,000h spezifiziert ist, bedeutet eine Reduzierung der Temperatur um 10°C auf +95°C eine Verlängerung der Lebenserwartung auf 4,000h. Bei +85°C sind es dann 8,000h, bei +75°C 16,000h usw. Für das Erreichen einer langen Lebensdauer sind das Design des Netzgerätes, die Qualität der verwendeten Bauteile sowie die Einsatzbedingungen verantwortlich:
  • Kritische Bauteile an kühlen Stellen platzieren

  • Luftstrom nicht behindern

  • Erzeugte Wärme gut nach außen abführen

  • Netzgerät an einer kühlen Stelle im Schaltschrank platzieren

Eine wichtige Designrichtlinie bei PULS ist die Mindestlebenserwartung von 50.000h. Diese ist bei Nennausgangsstrom, +40°C Umgebungstemperatur und Nenneingangsspannung definiert. Die Lebensdauerstunden dürfen nicht mit den MTBF-Stunden verwechselt werden. PULS gibt für beide Eigenschaften detaillierte Werte in den Produktdatenblättern an.

Linear regulators

Linear regulators use a transistor connected in series with the load circuit to keep voltages which are too high away from the load.

The transistor operates in linear mode and regulates its own voltage drop so that a constant voltage is always available at the output. In all cases the input voltage (power supply undervoltage, overload, ...) must be greater than the desired output voltage. The efficiency of linear regulators therefore is not particularly good and they are only used where absolutely necessary. The advantage of linear regulators is low ripple voltage, minimum output ripple and low electromagnetic interference.

Linearregler

Linearregler verwenden einen Transistor in Serienschaltung zum Lastkreis, um zu hohe Spannungen von der Last fernzuhalten. Der Transistor arbeitet im Linearbetrieb und regelt seinen eigenen Spannungsabfall so, dass am Ausgang immer eine konstante Spannung zur Verfügung steht. Die Eingangsspannung muss dabei in allen Fällen (Netzunterspannung, Überlast, usw.) größer sein, als die gewünschte Ausgangsspannung. Linearregler haben daher keinen günstigen Wirkungsgrad und werden nur dann verwendet, wenn sie unbedingt benötigt werden. Der Vorteil von Linearreglern liegt in der geringen Brummspannung, minimalen Ausgangswelligkeit und geringen EMV.


MiniLine devices

Current DIN rail power supplies in a robust plastic housing for low and medium power range from 15W to 120W.

Current DIN rail power supplies in a robust plastic housing for low and medium power range from 15W to 120W.

MiniLine Geräte

MiniLine Geräte sind aktuelle Hutschienen Schaltnetzteile im robusten Kunststoffgehäuse für den unteren und mittleren Leistungsbedarf von 15W bis 120W.


MOV

A MOV (metal oxide varistor) is a voltage-dependent resistor for surge suppression. MOVs are also referred to as VDRs (Voltage Dependent Resistor). MOVs are often used at the input between the individual phases or between the phase and neutral conductors.


MOV

Ein MOV (engl.: metal-oxide varistor) ist ein spannungsabhängiger Widerstand zur Überspannungsbegrenzung. MOVs können auch als VDR (engl.: Voltage Dependent Resistor) bezeichnet sein. MOVs werden meist am Eingang zwischen den einzelnen Phasen oder zwischen Phase und Neutralleiter verwendet.


MTBF

MTBF (Mean Time Between Failure) is the probability of a "random equipment failure". Various standards are available to calculate the MTBF values; for instance...

SN 29500, IEC 61709, MIL HDBK 217F and Belcore amongst others. The calculation is always made in the same way.
The standard provides a database where base failure rates are available for individual components which are then adjusted with the stress factor for the actual application. The calculated failure rates of all components are added up and result in the failure rate for the overall unit.
The MTBF number indicates the statistical probability of failure. An MTBF figure of 1,000,000 means if there are 1,000 units in service then statistically one unit will fail every 1,000 hours. However, it is not possible to state whether a failed device was already in service for 50,000 or only 100 hours.
MTBF hours must not be confused with service life hours. PULS gives detailed values ​​for both properties in the product data sheets.

MTBF

MTBF (engl.: Mean Time Between Failure) ist die statistische Wahrscheinlichkeit eines ''zufälligen Gerätefehlers''.

Zur Berechnung des MTBF-Wertes stehen verschiedene Standards wie die SN 29500, IEC 61709, MIL HDBK 217 F, Belcore oder weitere zur Verfügung. Die Berechnung erfolgt immer nach dem gleichen Schema.Die Norm stellt eine Datenbank mit Basisfehlerraten der einzelnen Bauteile zur Verfügung, welche dann mit den Stressfaktoren aus der tatsächlichen Anwendung korrigiert werden. Die errechneten Fehlerraten aller Bauteile werden addiert und ergeben dann die Fehlerrate des gesamten Geräts.
Eine MTBF-Zahl von z.B. 1,000,000h bedeutet, dass wenn 1,000 Geräte im Einsatz sind, statistisch alle 1,000 Stunden ein Gerät ausfällt. Man kann jedoch keine Aussage treffen, ob ein ausgefallenes Gerät bereits 50,000h oder nur 100h im Einsatz war.
Die MTBF-Stunden dürfen nicht mit den Lebensdauerstunden verwechselt werden. PULS gibt für beide Eigenschaften detaillierte Werte in den Produktdatenblättern an.

NAMUR

NAMUR (Standardization association for measurement and control technology in the chemical industry) is an international association of users of automation technology for the process industry. ...

NAMUR supports the exchange of experiences among members and between other organisations and associations. The results are published in the form of NAMUR recommendations and NAMUR worksheets.

NAMUR

Die NAMUR (Normenarbeitsgemeinschaft für Mess- und Regeltechnik in der chemischen Industrie) ist ein internationaler Verband der Anwender von Automatisierungstechnik der Prozessindustrie.

Die NAMUR unterstützt den Erfahrungsaustausch der Mitglieder untereinander sowie mit anderen Vereinigungen und Verbänden. Die Arbeitsergebnisse werden in Form von NAMUR-Empfehlungen und NAMUR-Arbeitsblättern publiziert.

Nennfrequenz

Der typische Nennfrequenzbereich der PULS AC-Schaltnetzteile ist 50-60Hz ±10%. Abweichende Frequenzen sind oftmals möglich (z.B. 16 2/3Hz oder 400Hz), bedürfen aber der Rücksprache mit PULS.

Wenn nicht anders angegeben, werden bei den Nennspannungen AC 100V, AC 220V, AC 230V, 3AC 380V und 3AC 400V 50Hz und bei den Nennspannungen AC 120V und 3AC 480V 60Hz als typische Nennfrequenz angenommen.

Nennspannung

Die Nennspannung ist die angegebene Systemspannung des Versorgungsstromkreises, an welche das Gerät angeschlossen werden darf. Bei 3-Phasen-Systemen ist die Nennspannung die Spannung zwischen den Außenleitern.

Auf dieser Website wird hierfür die folgende einheitliche Schreibweise verwendet: Wenn vor einer Zahl AC oder DC steht, handelt es sich um eine Nennspannung oder einen Nennspannungsbereich. (z.B.: AC 230V, AC 100-240V, 3AC 380-480V, DC 12V). Die Nennspannung oder der Nennspannungsbereich kann zusätzlich noch mit Toleranzangaben versehen sein. (z.B.: AC 230V ±10%, AC 100-240V -15 % / +10 %, DC 12V ±25 %). Der errechnete Gesamtbereich gibt dann den Arbeitsbereich des Gerätes an. Wenn nach der Zahl Vac oder Vdc steht, handelt es sich um einen Momentanwert der Spannung ohne zusätzliche Toleranzen. Beispiel: DC 12V beschreibt eine 12V-Batterie, unabhängig ob diese voll geladen ist (13,7 Vdc) oder bereits entladen ist (10 Vdc).

Network stabilisation

The network stabilisation is the static voltage fluctuation of the output voltage as a result of different input voltage under otherwise constant conditions such as output load or temperature.


Netzausregelung

Die Netzausregelung ist die statische Spannungsschwankung der Ausgangsspannung als Folge unterschiedlicher Eingangsspannung bei sonst gleichbleibenden Bedingungen wie Ausgangslast oder Temperatur.


Nominal frequency

The typical nominal frequency range of PULS AC power supplies is 50-60Hz ± 10%. Different frequencies are often possible (e.g. 16 2/3Hz or 400Hz), however, prior consultation with PULS is required. ...

Unless otherwise specified, for the nominal voltages AC 100V, AC 220V, AC 230V, 3AC 380V and 3AC 400V 50Hz; and for nominal voltages AC 120V and 3AC 480V 60Hz are assumed as the typical rated frequency.

Nominal voltage

The nominal voltage is the specified system voltage of the supply circuit to which the device may be connected. For 3-phase systems the nominal voltage is...

The nominal voltage is the specified system voltage of the supply circuit to which the device may be connected.
For 3-phase systems the nominal voltage is the voltage between the external lines.
In this catalogue the following standard notation will be used for this purpose:
If the term AC or DC precedes a number, then this is a nominal voltage or a nominal voltage range. (e.g: AC 230V, AC 100-240V, 3AC 380-480V, DC 12V).
The nominal voltage or nominal voltage range may be supplemented with information on tolerances. (e.g: AC 230V ±10%, AC 100-240V -15%/+10%, DC 12V ±25%). The resulting total range then specifies the device's operating range.
If the term Vac or Vdc follows the number then this indicates an instantaneous voltage value without additional tolerances.
Example: DC 12V describes a 12V battery, regardless of whether it is fully charged (13.7 Vdc) or discharged (10Vdc).

NTC resistor

An NTC resistor (Negative Temperature Coefficient) is a resistor which has a relatively high resistance value in the cold state and at high temperatures has virtually no resistance. ...

NTCs can be used for inrush current limiting. Upon switching on, the resistance is high and limits the charging current of the electrolytic capacitors. The flow of current through the NTC heats the NTC, the resistance value is reduced and the losses in the NTC in practice reduce to <1W.

NTC Resistor

Ein NTC resistor (engl.: Negative Temperature Coefficient) ist ein Widerstand, welcher im kalten Zustand einen relativ hohen Widerstandswert besitzt und bei hohen Temperaturen praktisch keinen Widerstand mehr aufweist.

NTCs können zur Einschaltstrombegrenzung genutzt werden. Beim Einschalten ist der Widerstandswert hoch und begrenzt den Ladestrom des Eingangs-Elektrolytkondensators. Der Stromfluss durch den NTC heizt den NTC auf und der Widerstandswert verringert sich. Dadurch reduzieren sich die Verluste im NTC auf <1W.

Open Frame power supplies

Open Frame power supplies have no housing and are designed to IP00. Open frame power supplies are usually integrated into machines or systems in which a total overall housing meets the necessary protection against fire, mechanical hazards and electrical shock.


Open-Frame-Netzgeräte

Open-Frame-Netzgeräte besitzen kein Gehäuse und sind nach Schutzart IP00 ausgelegt. Open-Frame- Netzgeräte werden üblicherweise in Maschinen oder Anlagen integriert, bei denen ein Gesamtgehäuse den erforderlichen Schutz gegen Brand, mechanische Gefahren und elektrischen Schlag erfüllt.


Optocoupler

An optocoupler is a component which consists of a photo diode (LED) and an electrically isolated phototransistor. It serves for signal transmission and is often used for electrical isolation of power supplies in the control circuit.


Optokoppler

Ein Optokoppler ist ein Bauteil, welches aus einer Fotodiode (LED) und einem potentialgetrennten Fototransistor besteht. Er dient zur Signalübertragung und wird oft zur galvanischen Trennung im Regelkreis von Netzgeräten eingesetzt.


Output characteristic

The output characteristic is one of the most important features of a power supply. From this characteristic it is possible to read the overload reserve and overload behaviour. ...

The output current is applied to the x-axis and the output voltage to the y-axis. In the event of an overload the power supply automatically switches from the voltage regulation mode to the current regulation mode and protects the power supply from damage.

Output ripple

The output ripple is the AC voltage superimposed on the output voltage and is specified in mVpp (ripple and noise voltage) in a switch mode power supply. ...

The superimposed alternating voltage consists of three components' values:
- Ripple voltage with frequency
- Residual ripple with the switching frequency of the converter Glitches (spikes) in the MHz range caused by the shifting of the internal switching transistors and diodes
The peak-to-peak specified in the data sheet includes all three components' values.
Notes on the measurement of output ripple:
The measurement must be performed immediately at the power supply output with a short twisted ground lead (no loops) and a series capacitor (e.g. parallel connection of a 100nF capacitor and a 560µF electrolytic capacitor). The scope must be set to 50ohm AC measurement. A bandwidth limit of 20MHz must be enabled.

Overload behaviour

All PULS power supplies are overload, short-circuit and open-circuit-proof on the output side. No external backup is required at the output to protect the power supply.

Switched-mode power supplies electronically limit the output current during overload. If the maximum current is reached, the power supply automatically switches from voltage regulation mode to the current regulation mode. The following functions can be identified in the current regulation mode:
- "Fold-back" characteristic
Here the current is reduced depending on the level of the overload. This behaviour is inappropriate to start-up heavy loads and it is mainly used for linear regulated power supplies.
- Constant current or U/I characteristics
Here the current remains almost constant at overload.
- "Fold-forward" characteristics
Deemed to be the most non-problematic overload behaviour, but carries the risk of a high short circuit current.
- Hiccup mode
Switches off power in cases of overload or short circuit and carries out periodic attempted restarts until the fault is eliminated.
See also "Hiccup Mode".
- HiccupPLUS mode
A combination of the "fold-forward characteristics" and hiccup mode, which was developed by PULS and which does not overload the lines in the event of a short circuit.
See also "HiccupPLUS Mode".

Overshoot

An overshoot is the amount by which the output voltage exceeds the set static value in response to a rapid change in load or input voltage or when connecting power to the input voltage.


Overtemperature protection

The overtemperature protection is an emergency shut-down and prevents the thermal destruction of the power supply or failure of safety isolation due to high temperatures.

The response threshold for overtemperature protection typically is significantly higher than the specified operating temperature range. The temperature sensor/sensors is/are fitted in critical safety points such as the transformer.
On triggering the overtemperature protection, the power supply switches off, cools down, and makes an automatic re-start attempt once it falls below a set temperature.

Overvoltage Category

The overvoltage categories classify positions in the mains supply based on the highest transient overvoltage which can be expected to occur at the junction of devices. ...

The transient overvoltage of the mains supply is the basis for the minimum clearance of the isolation in primary circuits. Overvoltage category I:
Equipment to connect to a specific network connection in which measures are taken to reduce transient overvoltage (e.g. a computer which is connected via a filtered socket).
Overvoltage category II:
Equipment with plug and socket connector or fixed connection supplied from the electrical system of a building (e.g. household appliances and tools which are connected directly to the power outlet).
Overvoltage category III:
Equipment which is part of the electrical system of a building (such as sockets, protection and control panels, equipment for monitoring electrical values).
Overvoltage category IV:
Equipment which is connected at the site where the power supply enters the building (e.g. electricity meters).
The requirements (e.g. values of dielectric strength, minimum clearance) on the serviceability of a product in a certain overvoltage category is individually set in the product standards.
PULS power supplies typically meet the requirements of overvoltage category II according to IEC\/EN 60950-1 and overvoltage category III according to IEC 62103/
EN 50178.

OVP

The abbreviation OVP (Over Voltage Protection) refers to a protection circuit which limits the output voltage to a predetermined maximum value. ...

OVP voltage must be higher than the output voltage. The circuit used must be designed as a redundant circuit to the main control circuit, so that in the event of a main control circuit failure the output voltage is limited and sufficient personnel and equipment protection is provided.

OVP

Unter OVP (engl.: Over Voltage Protection) versteht man eine Schutzschaltung, welche die Ausgangsspannung auf einen vorbestimmten Höchstwert begrenzt.

Die OVP-Spannung muss höher als die Ausgangsspannung sein. Die Schaltung hierfür muss redundant zum Hauptregelkreis aufgebaut sein, so dass bei Ausfall des Hauptregelkreises die Ausgangsspannung begrenzt und ein ausreichender Personen- und Geräteschutz vorhanden ist.

Parallel mode

"Parallel Mode" is a feature for uniform current distribution between power supplies connected in parallel. In "Parallel Mode'', the output voltage is regulated so that it is about 5% higher in the no-load state than at nominal load.

For a uniform distribution of the load current it is required that all devices are precisely set for the no load state at less than ± 100mV or remain at the factory setting.
In many PULS power supplies "Parallel Mode" can be activated using a "Single Use / Parallel Use" jumper on the front of the unit. If a jumper is not inserted then "Single Use" is activated. The factory setting is "Single Use".

Parallel-Modus

Der ''Parallel-Modus'' ist ein Feature zur gleichmäßigen Stromaufteilung zwischen parallel geschalteten Netzgeräten. Im ''Parallel-Modus'' ist die Ausgangsspannung so geregelt, dass diese im Leerlauf um etwa 5% höher ist als bei Nennlast.

Voraussetzung für eine gleichmäßige Aufteilung des Laststromes ist, dass alle Geräte im Leerlauf auf kleiner ±100mV genau eingestellt werden oder in Werkseinstellung bleiben. Der ''Parallel-Modus'' kann bei vielen PULS-Schaltnetzteilen mit einem ''Single Use / Parallel Use''-Jumper an der Front des Gerätes aktiviert werden. Ein nicht eingesteckter Jumper bedeutet ''Single Use''. Die Werkseinstellung ist ''Single Use''.

PELV

PELV (Protective Extra Low Voltage, formerly known as extra low voltage) describes a voltage that is set so low that in the event of indirect contact and small area direct contact there is no risk of electric shock. In the event of an insulation failure adequate protection must still be provided. ...

For power supplies this is achieved through a galvanic separation with double or reinforced insulation between the primary and secondary side.
Since the term PELV is not uniformly specified across the various standards, it is necessary to specify here that PULS only use the term PELV in the context of EN 60204-1. The nominal voltage of a PELV voltage source may not be greater than 25V AC effective or 60V harmonic-free DC voltage. One side of the PELV circuit must be connected to the protective grounding system. But this must not necessarily occur at the power supply.
All PULS power supplies with an output voltage <60Vdc meet the requirements for a PELV power source.

PELV

PELV (engl.: Protective Extra Low Voltage – früher auch Schutzkleinspannung genannt) beschreibt eine Spannung, die so niedrig gewählt ist, dass bei indirekten Berührungen oder bei nicht großflächigen direkten Berührungen keine Gefahr durch Körperströme besteht. Versagt eine Isolierung, muss immer noch ein ausreichender Schutz vorhanden sein. Bei Netzgeräten wird dies durch eine galvanische Trennung mit doppelter oder verstärkter Isolierung zwischen der Primär- und Sekundärseite erreicht.

Da der Begriff PELV in verschiedenen Normen nicht einheitlich spezifiziert ist, ist hier der Hinweis notwendig, dass sich PULS bei dem Begriff PELV auf den eigenständigen Begriff aus der EN 60204-1 bezieht. Die Nennspannung einer PELV Spannungsquelle darf nicht größer als 25V effektive Wechselspannung oder 60V oberschwingungsfreie Gleichspannung sein. Eine Seite des PELV-Stromkreises muss an das Schutzleitersystem angeschlossen werden. Dies muss aber nicht zwingend am Netzgerät erfolgen. Alle PULS-Schaltnetzteile mit einer Ausgangsspannung <60Vdc erfüllen die Anforderungen an eine PELV-Stromquelle.

Performance Level

See Functional Safety


PFC (engl.: Power Factor Correction)

Der Eingangsstrom von Netzgeräten ist schaltungsbedingt oftmals nicht sinusförmig, sondern gepulst. Die dadurch erzeugten Oberwellenströme dürfen bei bestimmten Anwendungen die Grenzwerte der EN 61000-3-2 oder die der Produktnormen nicht überschreiten. Die Oberwellenströme können entweder durch eine zusätzliche Wandlerstufe (aktive PFC) oder mittels einer Drossel (passive PFC) reduziert werden. PULS bietet eine Auswahl an unterschiedlichen Stromversorgungen hierfür an.

Die Einhaltung der EN 61000-3-2, kann technische Nachteile z.B. im Wirkungsgrad, in der Erwärmung und in der Zuverlässigkeit mit sich bringen. Wegen des höheren Schaltungs- und Bauteileaufwands kann dies auch wirtschaftliche Nachteile bei den Kosten bedeuten. Da die Reduzierung der Oberwellenströme häufig keinen Nutzen für den Anwender bringt, ist es sinnvoll, zu verstehen, ob die Maßnahmen in dem jeweiligen Fall wirklich erforderlich sind oder nicht. Die Einhaltung der EN 61000-3-2 ist nicht erforderlich, wenn
  • die Oberschwingungsanforderungen in der für das Endgerät zuständigen Produktnorm enthalten sind und dort nicht verlangt werden

  • die Eingangsleistung des Netzgerätes unter 75W liegt; (bei der Messung von Oberschwingungen darf über einen typischen Lastzyklus einschließlich der Pausen gemittelt werden)

  • die Bemessungsleistung über 1000W bei professionell genutzten Geräten liegt

  • die Versorgungsspannung < 220V ist

  • das Endgerät außerhalb der EU betrieben wird

  • die Maschine oder Anlage von einem Netz mit eigenem Trafo, d.h. von einem nichtöffentlichen Netz versorgt wird

Wenn in einem Gestell oder Gehäuse mehrere in sich abgeschlossene Verbraucher (z.B. Netzteile, Antriebsverstärker, usw.) eingebaut sind, dürfen sie wahlweise einzeln oder gemeinsam betrachtet werden. Der Begriff ''Power Factor Correction'' (PFC) ist in Verbindung mit der EN 61000-3-2 irreführend, da es sich hauptsächlich um eine Reduzierung des Oberwellengehalts des Eingangsstroms handelt und nicht um eine Verbesserung des Power Faktors. Für den Power Faktor gibt es in der EN 61000-3-2 nur für spezielle Anwendungen (z.B. Beleuchtungsanlagen) Vorgaben oder Grenzwerte. Die EN 61000-3-2: (Grenzwerte für Oberschwingungsströme) gilt für Geräte mit einem Eingangsstrom bis 16A je Leiter. Die EN 61000-3-12: (Grenzwerte für Oberschwingungsströme) gilt für Geräte mit einem Eingangsstrom größer 16A und kleiner 75A je Leiter.

PFC (Power Factor Correction)

Determined by the circuit, input current of power supplies is often not sinusoidal but pulsed. The harmonic currents thereby produced may, in certain applications, exceed the limits of EN 61000-3-2 or the product standards. The harmonic currents can either be reduced by...

an additional converter stage (active PFC) or by means of a throttle (passive PFC). PULS often provides a range of different power supplies for this purpose.
Compliance with EN 61000-3-2 can often bring technical drawbacks such effecting efficiency, warming and reliability. Higher component and circuit costs can also result in commercial disadvantages. As the reduction of harmonic currents often brings no benefit to the user it is useful to understand whether measures are really necessary in the particular case or if they can be dispensed with. Compliance with EN 61000-3-2 is not required if:
- the harmonic requirements are included in the applicable end equipment standard and there are no additional requirements,
- the input power of the power supply is less than 75W; (the measurement of the harmonics may be averaged over a typical load cycle, including pauses),
- the measurement of power above 1,000W is carried out using professional quality equipment
- the supply voltage is < 220V,
- the terminal equipment is operated outside the EU,
- the machine or system is supplied from a network with its own transformer, for instance from a non-public network If several self-contained consumers (e.g. power supplies, power amplifiers) are installed in a rack or housing they may either be considered individually or as a group. The term "Power Factor Correction" (PFC) in the context of EN 61000-3-2 can be misleading, since the purpose is mainly reducing the harmonic content of the input current and not to improve the power factor. EN 61000-3-2 only specifies requirements and limit values for special applications (e.g. lighting equipment).
EN 61000-3-2: (Limits for harmonic current emissions) applies to equipment with rated input current up to 16A per phase, EN 61000-3-12: (Limits for harmonic current emissions) applies to equipment with rated input current higher than 16A and lower than 75A per phase.

PISA Devices

PISA devices are protection modules (electronic fuse) from PULS for the protection of 24V DC circuits.


PISA-Geräte

PISA-Geräte sind Schutzmodule (elektronische Sicherungen), die von PULS zum Absichern von 24VDC-Stromkreisen entwickelt wurden.

Pollution degree

The pollution degree describes the environmental influences such as dust, moisture and aggressive substances that can affect a device and its insulation. IEC/EN 60664-1 and VDE 0110-1 define four pollution degrees. ...

Pollution degree 1:
There is no contamination or only dry, non-conductive contamination.
Pollution degree 2:
Only non-conductive pollution or occasional temporary conductivity due to condensation.
Pollution degree 3:
Conductive pollution occurs or dry non-conductive pollution occurs which becomes conductive due to condensation.
Pollution degree 4:
The pollution generates persistent conductivity caused by conductive dust or by rain or moisture.
Power supplies proven in industrial use comply with Class 2. PULS power supplies are designed for this class.

Power Boost

The Power Boost Feature describes the permitted short-term overload with which a power supply may be overloaded.

At ambient temperatures of lower than +45°C it is common for up to 25% more power to be permanently pulled from the system. Above +45°C the short-term performance should not exceed 10% (<1 minute per 10 minutes).
Almost all DIMENSION Q Series devices have the Power Boost Feature.

Power Boost

Das Power Boost Feature beschreibt eine erlaubte Kurzzeitleistung, mit der eine Stromversorgung überlastet werden darf. Üblich sind bis zu 25% mehr Leistung, welche bei Umgebungstemperaturen kleiner +45°C sogar dauerhaft entnommen werden dürfen. Über +45°C soll die Kurzzeitleistung nicht länger als 10% (<1 Minute pro 10 Minuten) entnommen werden. Fast alle DIMENSION-C-Serien Geräte verfügen über das Power-Boost-Feature.

Power Factor

The power factor or cosine phi factor is the ratio between active power and apparent power.

A purely resistive load (e.g. a heating coil) has a maximum power factor of 1. The power factor can be reduced either by a phase shift between voltage and current (inductive or capacitive loads) or a non-sinusoidal waveform of the current (e.g. power supply). The apparent input power (VA) can be measured with a voltmeter and ammeter on the input lines. The product of current and voltage is the apparent power. To measure the input power (W) a wattmeter with sufficient bandwidth is required. The input current of a power supply can be calculated using the power factor and efficiency if the output power and the input voltage are known. The characteristics for the power factor as a function of input voltage and load can be found in the PULS data sheets.

Power Factor

Der Power Factor oder cos-phi beschreibt das Verhältnis zwischen Wirkleistung und Scheinleistung.

Ein rein ohmscher Verbraucher (z.B. Heizspule) hat den maximalen Leistungsfaktor von 1. Der Leistungsfaktor kann entweder durch eine Phasenverschiebung zwischen Spannung und Strom (bei induktiven oder kapazitiven Verbrauchern) oder durch eine nicht-sinusförmige Kurvenform des Stroms (z.B. Netzgerät) verringert sein. Die Eingangsscheinleistung (VA) kann mit einem Volt- und Amperemeter in den Eingangsleitungen gemessen werden. Das Produkt aus Strom und Spannung ergibt die Scheinleistung.
Zur Messung der Eingangswirkleistung (W) ist ein Wattmeter mit ausreichender Bandbreite erforderlich. Der Eingangsstrom einer Stromversorgung kann mit dem Leistungsfaktor und dem Wirkungsgrad berechnet werden, wenn die Ausgangsleistung und die Eingangsspannung bekannt sind. In den Datenblättern von PULS finden Sie Kennlinien für den Leistungsfaktor in Abhängigkeit von Eingangsspannung und Belastung.

Power Supply for Intermediate bus voltages

Power supplies for intermediate bus voltages are power supplies which are suitable for the connection of frequency converters and servo amplifiers to the internal intermediate circuit (usually DC 600V). ...

In practice it is advantageous to connect the power supply to the DC and not to the AC voltage. In the event of power failure, the rotating motors act as generators and feed back power to the intermediate circuit. This ensures that controls and brakes are supplied with power even without a DC UPS until the motor is at rest.
Intermediate circuits are often only slightly filtered and burdened with high interference and leakage currents. 3-phase power supplies, even if they are designed for supply with DC voltage, are when used in intermediate circuits often overstrained and can be destroyed.
For this application, PULS has developed special power supplies (the QTD series).

Power-Fail Signal

The Power-Fail Signal indicates that the minimum value of the input voltage is not met.

If the Power-Fail Signal is triggered the output voltage is still available for the duration of the buffer time.

Power-Fail-Signal

Das Power-Fail-Signal meldet ein Unterschreiten des Minimalwertes der Eingangsspannung. Bei Ansprechen des Power-Fail-Signals ist die Ausgangsspannung noch für die Dauer der Pufferzeit verfügbar.


Protection class

IEC/EN 61140 classifies electrical equipment in terms of safety against hazardous touch current and electric shock. The design features of devices are assigned the following protection classes: ...

Protection class 0:
No protection, the use of such devices is not permitted in the European Union. Protection class I:
Device with protective ground connection and basic insulation between accessible parts and the protective earth. A proper protective ground connection is compulsory. Protection class II:
Device with double or reinforced insulation between touchable parts and hazardous-live-parts. With these devices it is not possible to connect a protective ground. Protection class III:
A device which is supplied by SELV or PELV circuits and which do not generate higher voltages than those permitted with SELV or PELV. PULS Network devices are usually built to protection class I.

Push-pull converters

The push-pull converter is a flow converter which magnetically controls the transformer in both directions.

In a half-bridge converter the main circuit consists of two transistors which conduct electricity in an alternating sequence. With a full-bridge converter the two capacitors are replaced by transistors.
Push-pull converters achieve high levels of efficiency but are very expensive due to the number of components and are used only for high performance systems.

REACH

REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals) stands for the EU regulation making it obligatory for manufacturers or importers to identify hazardous properties (e.g. toxic, carcinogenic, dangerous to the environment) of the substances used to estimate the effects of these substances on health and the environment.

REACH also covers the use of substances as part of equipment and prohibits or restricts certain hazardous substances. REACH demands an approval process for particularly hazardous substances and requires manufacturers or importers to provide information on both hazardous properties and safe use of these substances.
REACH compliance statements are available for download in the product section of the website for all PULS devices.

REACH

REACH (engl.: Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals) steht für eine EU-Verordnung und verpflichtet Hersteller oder Importeure zur Ermittlung von gefährlichen Eigenschaften (z.B. giftig, krebserregend, umweltgefährlich) der verwendeten Stoffe und zur Abschätzung der Auswirkungen dieser verwendeten Stoffe auf die Gesundheit und die Umwelt.

REACH erfasst auch die Verwendung der Stoffe als Bestandteil von Geräten und verbietet oder beschränkt bestimmte gefährliche Stoffe. REACH verlangt ein Zulassungsverfahren für besonders gefährliche Stoffe und verpflichtet Hersteller oder Importeure zur Information sowohl über gefährliche Eigenschaften als auch über eine sichere Verwendung dieser Stoffe. Für alle PULS-Geräte stehen REACH-Konformitätserklärungen im Produktbereich der Website zum Download zur Verfügung.

Redundancy

The reliability and availability of the DC voltage can be increased by a redundant system. To achieve redundancy, a supplementary device is installed to act as a "reserve". This device then continues to provide the necessary load current if a system device fails. ...

The individual devices must be decoupled from the modules with redundancy to prevent a defective device (e.g. short-circuit in the output diode) generating load on the working devices and preventing the guaranteed output voltage.
Usually two identical power supplies are connected together in a 1+1 configuration. For powerful systems an N +1 configuration is also possible. For example, if a current of 100A is required, six devices can be connected redundantly, each with 20A. If one device fails, there are still five units in operation with a total current of 100A.
Each power supply must be equipped with a separate input fuse. Redundant systems must be monitored in order to trigger a service call in the event of failure of a device. The DC-OK signal of the power supplies is used for this purpose.

Redundanz

Die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der DC-Spannung kann durch ein redundantes System erhöht werden. Um eine Redundanz zu erreichen, muss ein zusätzliches Gerät in ''Reserve'' installiert werden. Dieses Gerät stellt dann den nötigen Laststrom zur Verfügung, wenn ein Gerät im System ausfällt. Die einzelnen Geräte müssen mit Redundanzmodulen entkoppelt werden, um zu verhindern, dass ein defektes Gerät (z.B. Kurzschluss in der Ausgangsdiode) zur Last für die funktionierenden Geräte wird und dann die Ausgangsspannung nicht mehr sichergestellt werden kann. Meistens werden zwei gleiche Netzgeräte zu einer 1+1-Konfiguration zusammengeschaltet. Bei leistungsstärkeren Systemen ist auch eine N+1-Konfiguration möglich. Wird zum Beispiel ein Strom von 100A benötigt, können sechs Geräte mit je 20A redundant verschaltet werden. Wenn ein Gerät ausfällt, stehen immer noch fünf Geräte mit einem Gesamtstrom von 100A im Einsatz. Jedes Netzgerät muss mit einer eigenen Eingangssicherung ausgestattet werden. Redundante Systeme müssen überwacht werden, um bei Ausfall eines Gerätes einen Serviceeinsatz auslösen zu können. Hierfür kann das DC-OK-Signal der Netzgeräte verwendet werden.

Regional versions

The term regional versions refers to power supplies that are designed for an input voltage range (e.g. AC 100-120V or AC 220-240V). The design of power supplies can significantly reduce costs and the number of components which, in turn, improves the reliability of the power supplies.


Regionalversionen

Unter Regionalversionen versteht man Netzteile, welche nur für einen Eingangspannungsbereich ausgelegt sind (z.B. AC 100-120V oder AC 220-240V). Im Netzgerätedesign lassen sich dadurch merklich Kosten sparen und die Anzahl der Bauteile reduzieren, was der Zuverlässigkeit der Netzteile zugutekommt.


Resonance converter

Resonant converters are variants of basic circuits which reduce switching losses by taking advantage of resonance effects. Resonant converters achieve the very highest efficiencies and often work with very high switching frequencies. The half-bridge resonant converter is in widespread use. ...

Due to the nature of the system, resonant converters are very difficult to control, so that power supplies which use a resonant converter are usually built-up in several stages. A switching regulator conditions the input voltage for the resonant converter which then takes over the role of energy transfer, galvanic isolation and voltage matching.

Resonanzwandler

Resonanzwandler sind Varianten von Grundschaltungen, die durch Ausnutzen von Resonanzeffekten Schaltverluste reduzieren. Resonanzwandler erreichen die höchsten Wirkungsgrade und arbeiten oftmals mit sehr hohen Schaltfrequenzen. Weit verbreitet ist der Halbbrücken-Resonanzwandler. Resonanzwandler lassen sich systembedingt nur sehr schwer regeln, so dass Stromversorgungen, welche einen Resonanzwandler verwenden, meistens mehrstufig aufgebaut sind. Ein Schaltregler konditioniert die Eingangsspannung für den Resonanzwandler, welcher dann die Aufgaben der Energieübertragung, der galvanischen Trennung und der Spannungsanpassung übernimmt.

RoHS

RoHS stands for ''Restriction of the use of certain hazardous substances in electrical and electronic equipment'' (German: "Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten") and summarises the EC-Directive 2011/65/EU on the restriction...

on the use of certain substances in the manufacture and processing of electrical and electronic equipment and components.
All devices shown in this catalogue comply with the required limits for lead, mercury, cadmium, hexavalent chromium, polybrominated biphenyls and polybrominated diphenyl ethers in accordance with the directive.
RoHS compliance statements are available for download in the product section of this website for all PULS devices.

RoHS

Das Kürzel RoHS (engl.: ''Restriction of the use of certain hazardous substances in electrical and electronic equipment'', auf Deutsch: ''Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten'') bezeichnet zusammenfassend die EG-Richtlinie 2011/65/EU zur Beschränkung der Verwendung bestimmter Substanzen bei der Herstellung und Verarbeitung von elektrischen und elektronischen Geräten und Bauteilen. Alle auf dieser Website aufgeführten Geräte halten die erforderlichen Grenzwerte für Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertiges Chrom, polybromierte Biphenyle und polybromierte Diphenylether gemäß der Richtlinie ein. Für alle PULS-Produkte stehen RoHS-Konformitätserklärungen im Produktbereich dieser Website zum Download zur Verfügung.

Rückspeisefestigkeit (Back-EMF)

Bremsende Motoren oder Induktivitäten können Spannung zum Ausgang des Netzgerätes zurückspeisen. Der Ausgang kann eine gewisse Menge an Energie in den Ausgangskondensatoren aufnehmen und erhöht dabei die Ausgangsspannung. Die Rückspeisefestigkeit gibt die Spannung an, welche maximal am Ausgang der Stromversorgung auftreten darf. 24V Netzgeräte von PULS vertragen maximal 35V an den Ausgangsklemmen. Während der Rückspeisung schaltet das Gerät nicht ab und nach Ende der Rückspeisung liefert es sofort wieder Strom, ohne dass die Ausgangsspannung einbricht.

Safety transformer

The shut-down input is a signal input with which a power supply can be brought to the off mode by an externally supplied voltage or a simple switch. The shut-down input is galvanically isolated from the input voltage and can be supplied by SELV circuits. ...

In the off mode the power occasionally switches on for a short period to supply the electronic monitoring system. During the off mode or at very low output currents, low voltages (< 4V) and currents (< 2mA) can be seen at the output.
The shut-down input does not meet any safety requirements.

Schaltregler

Schaltregler sind DC-DC-Wandler ohne Potentialtrennung, welche aus einer Induktivität, einem Schalttransistor, einer Diode und Kondensatoren bestehen. Je nach Anordnung dieser Bauteile kann die Ausgangsspannung höher oder geringer als die Eingangsspannung sein. Auch Inverswandler mit negativen Ausgangsspannungen sind möglich.


Schock- und Vibrationsfestigkeit

Die Schock- und Vibrationsfestigkeit gibt Aufschluss über die Robustheit des mechanischen Aufbaus eines Gerätes.

Die Methoden zur Bewertung der Schockbelastbarkeit sind in der IEC 60068-2-27 festgelegt. Die Schockbelastbarkeit ist für die Betriebs- und Transportbedingungen der Geräte von Bedeutung. PULS-Stromversorgungen in Metallgehäusen halten typisch eine Schockbelastung von 30g für 6ms und 20g 11ms aus. Geräte im Kunststoffgehäuse sind mit 15g 6ms und 10g 11ms getestet und spezifiziert. In allen sechs Raumachsen werden jeweils drei Schläge durchgeführt. Damit sollte ein komplett montierter Schaltschrank zur Einbaustelle transportiert werden können, ohne dass Geräte von der DIN-Schiene rutschen. Die Methoden zur Bewertung der Vibrationsbelastbarkeit sind in der IEC 60068-2-6 und IEC 60068-2-64 festgelegt. PULS-Stromversorgungen werden üblicherweise mit einer sinusförmigen Vibrationsbelastung nach IEC 60068-2-6 im Frequenzbereich von 2Hz bis 500Hz von 2g und einem Breitbandrauschen nach IEC 60068-2-64 mit 0,5m2(s3) getestet. Diese Werte sind für allgemeine Industrieanwendungen ausreichend. Alle Schock- und Vibrationstests werden am laufenden Gerät durchgeführt. Mehr Informationen zur Schock- und Vibrationsbelastbarkeit finden Sie in den PULS-Datenblättern oder in den individuellen Schock- und Vibrationstestberichten.

Schutzklasse

Die IEC/EN 61140 klassifiziert elektrische Betriebsmittel in Bezug auf Sicherheit gegen gefährliche Körperströme und elektrischen Schlag. Die Konstruktionsmerkmale von Geräten sind dabei den folgenden Schutzklassen zugeordnet:

Schutzklasse 0:
Kein Schutz. Derartige Geräte sind in der Europäischen Union nicht erlaubt. Schutzklasse I:
Gerät mit Schutzleiteranschluss und Basisisolierung zwischen berührbaren Teilen und dem Schutzleiter.
Ein korrekter Schutzleiteranschluss ist zwingend vorgeschrieben. Schutzklasse II:
Gerät mit doppelter oder verstärkter Isolierung zwischen berührbaren und berührgefährlichen Teilen. Bei diesen Geräten besteht keine Anschlussmöglichkeit für einen Schutzleiter. Schutzklasse III:
Gerät, welches von SELV- oder PELV-Kreisen versorgt wird und in dem keine höheren Spannungen erzeugt werden, als bei SELV oder PELV erlaubt sind. PULS-Schaltnetzteile sind üblicherweise nach Schutzklasse I aufgebaut.

SELV

SELV (Safety Extra Low Voltage) describes a voltage that is set so low that in the event of direct touch either during proper operation or in the event of a single fault there is no danger of electric shock due to touch current. ...

In the event of an insulation failure, adequate protection must still be provided. For power supplies this is achieved through a galvanic separation with double or reinforced insulation between the primary and secondary side. No additional protection against direct touch is required.
Since the term SELV is not uniformly specified across the various standards, it is necessary to state here that PULS only use the term SELV in the context of EN 60950-1.
The voltage of a SELV power supply in a dry location during proper operation must not exceed a peak value of 42.4V for an AC voltage or superimposed AC voltage and 60Vdc for a DC voltage.
For an individual fault the specified voltage limits may not be exceeded for longer than 200ms. Moreover, the peak value of 71V for alternating current and direct current voltage value of 120Vdc may not be exceeded. Grounding of the secondary side is not required, but permitted.
All PULS power supplies with an output voltage <60Vdc meet the requirements for a SELV power source.

SELV

SELV (engl.: Safety Extra Low Voltage – früher auch Sicherheitskleinspannung genannt) beschreibt eine Spannung, die so niedrig gewählt ist, dass beim direkten Berühren sowohl bei bestimmungsgemäßem Betrieb als auch bei einem einzelnen Fehler keine Gefahr durch zu hohe Körperströme besteht.

Bei Versagen einer Isolierung muss immer noch ein ausreichender Schutz vorhanden sein. Bei Netzgeräten wird dies durch eine galvanische Trennung mit doppelter oder verstärkter Isolierung zwischen der Primär- und Sekundärseite erreicht. Es ist kein zusätzlicher Schutz gegen direktes Berühren erforderlich. Da der Begriff SELV in verschiedenen Normen nicht einheitlich spezifiziert ist, ist hier der Hinweis notwendig, dass PULS bei dem Begriff SELV sich auf den eigenständigen Begriff aus der EN 60950-1 bezieht. Die Spannung einer SELV Spannungsquelle darf in trockenen Räumen und bei einem bestimmungsgemäßen Betrieb bei einer Wechselspannung oder überlagerten Wechselspannung den Scheitelwert von 42,4V und bei Gleichspannung den Wert von 60Vdc nicht überschreiten. Bei einem einzelnen Fehler dürfen die genannten Spannungsgrenzen nicht länger als 200ms überschritten werden. Außerdem darf der Scheitelwert von 71V bei Wechselspannung und der Gleichspannungswert von 120Vdc nicht überschritten werden. Eine Erdung der Sekundärseite ist nicht erforderlich, aber zulässig. Alle PULS-Schaltnetzteile mit einer Ausgangsspannung <60Vdc erfüllen die Anforderungen an eine SELV-Stromquelle.

SEMI F47

SEMI F47 compatibility is a quality characteristic of the semiconductor industry which ensures compatibility of devices with poor mains power supply.

With a drop in the nominal mains voltage to 50%, power supplies must not show a drop in the output voltage for 200ms. Such voltage drops can occur when heavy loads are switched on or power supply grids are switched.
Many PULS devices comply with the SEMI F47 requirements and are accordingly tested and certified. These devices display the SEMI F47 test mark.

SEMI F47

Die SEMI-F47-Kompatibilität ist ein Qualitätsmerkmal der Halbleiterindustrie, welche eine Verträglichkeit von Geräten mit schlechten Versorgungsnetzen sicherstellt. Stromversorgungen dürfen z.B. bei einem Einbruch der Netzspannung auf 50% der Nennspannung für eine Dauer von 200ms keinen Einbruch der Ausgangsspannung aufweisen. Solche Spannungseinbrüche können auftreten, wenn schwere Lasten zugeschaltet oder Versorgungsnetze umgeschaltet werden. Viele PULS-Schaltnetzteile halten die SEMI-F47-Anforderungen ein, sind entsprechend geprüft und zertifiziert. Diese Geräte sind mit dem SEMI-F47-Prüfzeichen ausgestattet.

Semi-regulated power supply

Transformer power supplies usually are unregulated. This means that if the input voltage varies then the output voltage also varies proportionally. ...

With semi-regulated power supplies (e.g. the DIMENSION X series) the core range of the input voltage (360 to 440Vac or 432 to 528Vac) is regulated to give a constant output voltage.
A proportional drop or raise in the output voltage only occurs outside of this range.

Service life

The expected service life of a device indicates the useful life in operating hours. This is the time during operation of the device until the first signs of wear (e.g. dried capacitors) occur. The component with the shortest service life expectancy in a device determines the service life of the overall device.

Components which determine the service life of a power supply unit:
  • Electrolytic capacitors - due to drying out
  • Microcontrollers - due to data loss
  • Optocouplers - due to reduction in transparency 
The service life expectancy of electrolytic capacitors can be accurately calculated using the specified basic service life (in the data sheet mostly stated for +105°C) and the correction formulas for the actual operating conditions. High temperature will shorten the service life. As a rule of thumb the service life doubles for each reduction in temperature of 10° C. 
Example:
For an electrolytic capacitor which has a specified basic service life of 2,000h at +105°C a reduction 
in temperature of 10°C to +95°C will extend the expected service life to 4,000h. At +85°C the expected service life is then 8,000h, at +75°C 16,000h and so on. To achieve a long service life the design of the power supply unit, the quality of the components used, and the conditions of use are of crucial importance:
  • Place critical components in a cool spot
  • Do not impede air flow
  • Ensure good venting of the heat generated to the outside
  • Place the power supply unit in a cool location within the electrical cabinet
An important design policy at PULS is a minimum service life expectancy of 50,000h. This is defined at the rated output current, +40°C ambient temperature and nominal input voltage.Service life hours must not be confused with MTBF hours. PULS gives detailed values ​​for both properties in the product data sheets. 

Shelf life

The shelf life of power supplies and auxiliary equipment is mainly dependent on the properties of the electrolytic capacitors, the preservation of data in the flash memory of microcontrollers and the storage temperature.

In general a shelf life of 15 years can be expected if an average storage temperature of +25°C is maintained and the electrolytic capacitors are used at regular intervals to a specified voltage and reformatted. For this purpose it is sufficient to supply power to the input side for approximately 10 minutes at this voltage. With an average storage temperature of +25°C this procedure should be performed at least every five years, and at higher temperatures every three years. The elapsed storage time has an influence on the service life of a device. After 15 years in storage the expected service life is reduced by half, approximately.

Shock and vibration resistance

Shock and vibration resistance gives information concerning the robustness of the mechanical design of a device. The methods for evaluating the shock resistance are defined in IEC 60068-2-27. The shock resistance is important for...

the permissible device operating and transport conditions. PULS devices in metal housings can typically withstand shock loads of 30g 6ms and 20g 11ms. Devices in plastic housings are specified and tested with 15g 6sm and 10g 11ms. Three strikes are applied in all six degrees of movement.
Therefore it is possible to transport a fully assembled electrical cabinet to the site of installation without the devices slipping on the DIN rail. The methods for evaluating the vibration resistance are defined in IEC 60068-2-6 and IEC 60068- 2-64. PULS devices are typically tested with a sinusoidal vibration load according to IEC 60068-2-6 in the frequency range of 2Hz to 500Hz at 2g and a broadband noise according to IEC 60068-2-64 at 0.5 m2 (s3).
These values ​​should be sufficient for general industrial applications.  All shock and vibration tests are performed on operating devices. More information about shock and vibration resistance can be found in the PULS data sheets or in the individual shock and vibration test reports.

Shut-down input

The shut-down input is a signal input with which a power supply can be brought to the off mode by an externally supplied voltage or a simple switch. The shut-down input is galvanically isolated from the input voltage and can be supplied by SELV circuits. ...

In the passive state the power supply occasionally switches on for a short period to supply the electronic monitoring system. During the passive state or at very low output currents, low voltages (< 4V) and currents (< 2mA) can be seen at the output.
The shut-down input does not meet any safety requirements.

Shut-down-Eingang

Der Shut-down-Eingang ist ein Signaleingang, mit dem eine Stromversorgung mittels einer extern eingespeisten Spannung oder einem einfachen Schalter in einen Ruhezustand gebracht werden kann. Der Shut-down-Eingang ist galvanisch von der Eingangsspannung getrennt und kann von SELV-Kreisen versorgt werden. Im Ruhezustand schaltet die Stromversorgung gelegentlich kurz ein, um die Überwachungselektronik zu versorgen. Im Leerlauf oder bei sehr kleinen Ausgangsströmen können kleine Spannungen (<4V) und Ströme (<2mA) am Ausgang sichtbar sein. Der Shut-down-Eingang erfüllt keine Sicherheitsanforderungen.

Sicherheitstransformator

Der Sicherheitstransformator ist ein Transformator zur Versorgung von SELV- oder PELV-Stromkreisen. Sicherheitstransformatoren für Schaltnetzteile müssen die Anforderungen nach IEC/EN 61558-2-17 erfüllen.


SilverLine devices

Second-generation PULS DIN rail device.


SilverLine Geräte

SilverLine-Geräte Hutschienen Schaltnetzteile der zweiten Generation von PULS.


Single-mode

In single-mode the output voltage is virtually independent of the output current.
See also parallel mode.


Single-Modus

Im Single-Modus ist die Ausgangsspannung nahezu unabhängig vom Ausgangsstrom. Siehe auch Parallel-Modus

Spartransformator

Spartransformatoren sind Anpass-Transformatoren ohne galvanische Trennung. Ein Teil der Wicklung wird von der Eingangs- und Ausgangsseite gemeinsam genutzt. Spartransformatoren sind wesentlich kompakter und kostengünstiger als klassische Transformatoren. Man kann damit z.B. eine AC 600V Spannung auf eine AC 480V Spannung reduzieren, um Standard 3-Phasen-Netzgeräte am 600V Netz versorgen zu können.


Sperrwandler

Den Sperrwandler (engl.: flyback converter) erkennt man daran, dass er nur ein Wickelgut benötigt. Bei geschlossenem Schalttransistor wird der Übertrager magnetisch aufgeladen. Wenn der Schalter öffnet, wird die Energie in den Ausgang übertragen. Der Sperrwandler ist ein sehr einfaches Wandlerkonzept, hat aber den Nachteil, dass er die Kondensatoren stark belastet. Üblicherweise wird er nur für kleinere Leistungen bis 200W verwendet. Es können auch mit geringem Aufwand mehrere Ausgangsspannungen erzeugt werden.

Spring clamp terminal

Spring clamp terminals are terminal clamps which use a spring to clamp the wire to the contact bracket.

This type of connection is vibration-proof and eliminates the need for periodic tightening of terminal screws. Operating errors (e.g. tightening torque too low or too high) are excluded with this 'digital' connecting system. Another advantage is the shorter installation time compared to screw terminals. Thanks to the integrated actuating lever in PULS spring terminals the wires can be connected without using tools.

Star and Delta systems

In a conventional star system (in English also known as the wye system), the voltage between the individual phases higher by √3 than between the phases and neutral. Delta systems have no neutral line.


Stern- und Dreieck-Netze

In einem klassischen Sternnetz (engl.: wye-system) ist die Spannung zwischen den einzelnen Phasen um √3 höher als zwischen den Phasen und dem Neutralleiter. Beim Dreieck-Netz (engl: delta-system) existiert kein Neutralleiter.

Surge

Surge or surge voltage (for example on the power supply line) can occur from adjacent lightning strikes or as inductive voltage rises after the triggering of fuses due to short circuits. ...

The minimum requirements for immunity to surges (surge voltage) are laid down in EN 61000-6-2. Test conditions can be found in EN 61000-4-5.

Surge

Als Surge werden Stoßspannungen (z.B. auf der Netzleitung) bezeichnet, welche durch benachbarte Blitzeinschläge oder als induktive Spannungsüberhöhungen nach dem Auslösen von Sicherungen bei Kurzschlüssen auftreten können. Die Mindestanforderungen für Störfestigkeit gegen Stoßspannungen (Surge) sind in der EN 61000-6-2 festgelegt. Testbedingungen hierzu findet man in der EN 61000-4-5.

Switching Regulators

Switching regulators are DC-DC converters without electrical isolation consisting of an inductor, a switching transistor, a diode and capacitors. Depending on the arrangement ...

of these components the output voltage may be higher or lower than the input voltage.
Negative inverse converters with negative output voltages are also possible.

Teilgeregelte Stromversorgung

Trafonetzteile sind üblicherweise ungeregelt. Das heißt, wenn die Eingangsspannung variiert, dann ändert sich auch die Ausgangsspannung proportional. Bei teilgeregelten Stromversorgungen (z.B. DIMENSION X-Serie) wird der Kernbereich der Eingangsspannung
(360 bis 440Vac oder 432 bis 528Vac) auf eine konstante Ausgangsspannung geregelt. Der proportionale Abfall oder Anstieg der Ausgangsspannung tritt erst außerhalb dieses Fensters auf.

TN networks, TN system

''TN system'' is a definition from IEC 60364-1 for AC power systems.

In a TN system one pole of the supplying equipment has a direct electrical connection with the protective ground. This is usually the neutral point or, if no neutral point is present, an exterior conductor.
Parts which require grounding in the consumer device are electrically connected to the ground of the power-supplying equipment.

TN-Netz & TN-System

''TN-System'' ist eine Bezeichnung aus der IEC 60364-1 für Wechselstromversorgungssysteme.

Bei TN-System hat ein Pol der speisenden Einrichtung eine direkte elektrische Verbindung mit der Erde. Dies ist gewöhnlich der Sternpunkt oder, falls kein Sternpunkt vorhanden ist, ein Außenleiter. Bei der Verbrauchereinrichtung sind die zu erdenden Teile elektrisch mit den Erdern der speisenden Einrichtung verbunden.

TT networks, TT system

''TT system'' is a definition from IEC 60364-1 for AC power systems.

In TN system one pole of the supplying equipment has a direct electrical connection with the protective ground. This is usually the neutral point or, if no neutral point is present, an exterior conductor.
Parts which require grounding in the consumer device are electrically connected to their own ground which is electrically independent of the power supply system ground.

TT-Netz & TT-System

''TT-System'' ist eine Bezeichnung aus der IEC 60364-1 für Wechselstromversorgungssysteme.

Bei TT-Systemen hat ein Pol der speisenden Einrichtung eine direkte elektrische Verbindung mit der Erde. Dies ist gewöhnlich der Sternpunkt oder, falls kein Sternpunkt vorhanden ist, ein Außenleiter. Bei der Verbrauchereinrichtung sind die zu erdenden Teile der Einrichtung mit eigenen Erdern verbunden, die von den Erdern des Stromversorgungssystems elektrisch unabhängig sind.

Überlastverhalten

Alle PULS-Schaltnetzteile sind ausgangsseitig überlast-, kurzschluss- und leerlauffest. Zum Schutz des Netzteils ist keine externe Sicherung am Ausgang erforderlich.

Getaktete Netzteile begrenzen den Ausgangsstrom bei Überlast elektronisch. Wird der Maximalstrom erreicht, schaltet das Gerät automatisch vom Spannungsregelmodus in den Stromregelmodus. Im Stromregelmodus unterscheidet man folgende Varianten:
  • Rückfallende, eingezogene oder ''Fold-back''-Kennlinie:
    Hier reduziert sich der Strom je nach Höhe der Überlast. Dieses Verhalten ist ungeeignet zum Starten von schwierigen Lasten und man findet es hauptsächlich bei linear geregelten Netzgeräten.

  • Gerade oder U/I-Kennlinie:   
    Hier bleibt der Strom bei Überlast annähernd konstant.

  • Ausgezogene oder ''Fold-forward''-Kennlinie:   
    Gilt als gutmütigstes Überlastverhalten, birgt aber das Risiko eines hohen Kurzschlussstroms.

  • Hiccup-Verhalten:
    Bei Überlast oder Kurzschluss schaltet die Stromversorgung ab und macht periodische Startversuche, bis der Fehler beseitigt ist.
    Siehe auch ''Hiccup-Verhalten''.

  • Hiccupplus-Verhalten:
    Eine Kombination aus Hiccup-Verhalten und ausgezogener Kennlinie, welche von PULS entwickelt wurde und bei Kurzschluss die Leitungen nicht überlastet.
    Siehe auch ''Hiccupplus-Verhalten''.


Überschwingen

Als Überschwingen bezeichnet man den Betrag der Änderung der Ausgangsspannung, um den diese ihren statischen Wert bei einem schnellen Wechsel der Last oder der Eingangsspannung oder auch beim Zuschalten der Eingangsspannung überschreitet.


Überspannungskategorie

Die Überspannungskategorien klassifizieren Stellen im Versorgungsnetz in Abhängigkeit der höchsten transienten Überspannung, die voraussichtlich an der Anschlussstelle von Geräten auftreten kann. Die transiente Überspannung vom Versorgungsnetz ist die Grundlage für die Mindestluftstrecken der Isolierung in Primärstromkreisen.
  • Überspannungskategorie I:
    Einrichtung zum Anschluss an einen besonderen Netzanschluss, in dem Maßnahmen getroffen sind, die transienten Überspannungen zu vermindern (z.B. ein Computer, welcher über eine gefilterte Steckdose angeschlossen wird).

  • Überspannungskategorie II:
    Einrichtung mit Steckanschluss oder Einrichtung mit Festanschluss, die zum Anschluss an die feste elektrische Installation eines Gebäudes bestimmt sind (z.B. Haushaltsgeräte, Werkzeuge, welche direkt an die Steckdose angeschlossen werden).

  • Überspannungskategorie III:
    Einrichtung ist Bestandteil der festen elektrischen Installation eines Gebäudes (z.B. Steckdosen, Sicherungs- und Schalttafeln, Einrichtungen zur Überwachung elektrischer Werte).

  • Überspannungskategorie IV:
    Einrichtung wird in der Nähe der Einspeisung der Netzspannung in die Elektroinstallation von Gebäuden angeschlossen (z.B. Elektrizitätszähler).

Die Anforderungen (z.B. Werte der Spannungsfestigkeit, Mindestluftstrecken) für die Tauglichkeit eines Gerätes für eine bestimmte Überspannungskategorie wird in den Produktnormen individuell festgelegt.
So erfüllen PULS-Stromversorgungen üblicherweise die Überspannungskategorie II nach IEC/EN 60950-1 und Überspannungskategorie III nach IEC 62103/EN 50178.

Übertemperaturschutz

Der Übertemperaturschutz ist eine Notabschaltung und verhindert eine thermische Zerstörung des Schaltnetzteils oder ein Versagen von Sicherheitsisolationen aufgrund zu hoher Temperaturen. Die Ansprechschwelle des Übertemperaturschutzes liegt typischerweise deutlich höher als der spezifizierte Arbeitstemperaturbereich. Der Temperatursensor/die Sensoren ist/sind an sicherheitstechnisch kritischen Stellen wie z.B. im Transformator eingebaut. Nach einem Ansprechen des Übertemperaturschutzes schaltet das Netzteil aus, kühlt ab und macht bei Unterschreitung einer bestimmten Temperatur wieder einen automatischen Startversuch.

Umgebungstemperatur

Die Umgebungstemperatur ist als Lufteintrittstemperatur 2cm unterhalb des Gerätes definiert. Man unterscheidet zwischen einer Arbeitstemperatur und einer Lager- und Transporttemperatur.


UPS

A UPS (Uninterruptible Power Supply): is a power supply with battery which can provide the connected consumers with power for a certain period of time after a mains power failure.

AC-UPS:
An AC-UPS supplies AC voltage at the output to buffer the AC power supply
DC-UPS:
A DC-UPS supplies direct current (mostly 24Vdc) at the output.
A DC-UPS can be simply a control unit to charge and monitor the battery. It can also be a control unit with built-in battery or it can be completely integrated in an AC power supply and include a battery.


USV

Eine USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung, engl.: UPS) ist eine Stromversorgung mit Batterie, die daran angeschlossene Geräte während eines Netzausfalls für eine gewisse Zeit versorgen kann.
  • AC-USV:
    Eine AC-USV liefert am Ausgang eine Wechselspannung zum Puffern der AC-Netzspannungen.

  • DC-USV:
    Eine DC-USV liefert am Ausgang eine Gleichspannung (meistens 24Vdc).

Eine DC-USV kann entweder nur ein Steuergerät zum Laden und Überwachen der Batterie sein. Sie kann auch ein Steuergerät mit eingebauter Batterie sein oder sie kann komplett, zusammen mit der Batterie, in ein AC-Netzteil integriert sein.

VDE 0160 Pulse

The VDE 0160 Pulse is a high-energy voltage pulse which may occur on mains voltages of industrial networks (e.g. when switching off large loads or due to the decay of short circuit currents).

Although the VDE 0160 standard is no longer up to date, the impulse is still a quality feature of power supplies. The pulse is superimposed on the sinusoidal voltage at the peak value with an excess of 2.3 times the peak value. The duration of the pulse is either 0.3ms (class 1) or 1.3ms (class 2).
A VDE 0160 Pulse can not be sufficiently attenuated with conventional filters. Active filters (fade circuits) or an over sizing of the power units are necessary.
All PULS power supplies are protected against these high-energy input transients.

VDE-0160-Impuls

Der VDE-0160-Impuls ist ein energiereicher Spannungspuls, welcher auf Netzspannungen von Industrienetzen (z.B. beim Abschalten von großen Lasten oder nach dem Abklingen von Kurzschlussströmen) auftreten kann. Die VDE-0160-Norm ist zwar nicht verbindlich, der Impuls ist aber nach wie vor ein Qualitätsmerkmal von Netzgeräten. Der Puls überlagert die Sinusspannung im Scheitelwert mit einer Überhöhung des 2,3-fachen Scheitelwertes. Die Länge des Pulses ist entweder 0,3ms (Klasse 1) oder 1,3ms (Klasse 2) lang. Ein VDE-0160-Impuls kann mit klassischen Filtern nicht ausreichend gedämpft werden. Hier sind aktive Filter (Ausblendschaltungen) oder eine Überdimensionierung der Netzteile erforderlich. Alle PULS-Netzgeräte sind gegen diese energiereichen Eingangstransienten geschützt.

Verschmutzungsgrad

Der Verschmutzungsgrad beschreibt die Umwelteinflüsse wie Staub, Feuchtigkeit und aggressive Substanzen, welche auf ein Schaltnetzteil und dessen Isolierungen einwirken können. Die IEC/EN 60664-1 und VDE 0110-1 definieren vier Grade für Verschmutzung.
  • Verschmutzungsgrad 1:
    Es tritt keine oder nur trockene, nichtleitfähige Verschmutzung auf.

  • Verschmutzungsgrad 2:
    Es tritt nur nicht leitfähige Verschmutzung auf, die zeitweise aufgrund gelegentlicher Kondensation leitfähig wird.

  • Verschmutzungsgrad 3:
    Es tritt leitfähige Verschmutzung auf oder trockene, nichtleitfähige Verschmutzung, die leitfähig wird, da Betauung zu erwarten ist.

  • Verschmutzungsgrad 4:
    Die Verschmutzung führt zu einer dauernden Leitfähigkeit, hervorgerufen durch Leitfähigen Staub Regen oder Nässe.

Für einen industriellen Einsatz haben sich Schaltnetzteile bewährt, die in Klasse 2 eingeordnet werden können. PULS-Schaltnetzteile sind für diese Klasse konstruiert.

VRLA-Batterie

VRLA-Batterien (engl.: Valve Regulated Lead Acid) sind verschlossene ventilgesteuerte Bleibatterien, bei denen das, durch Überladung oder einen Zellfehler, entstehende Gas durch ein Sicherheitsventil entweichen kann. VRLA-Batterien haben eine ausgezeichnete Lecksicherheit und können in beliebiger Lage benutzt werden. Sie sind absolut wartungsfrei. VRLA-Batterien sind auch als SLA-(engl.: Sealed Lead Acid)- Batterien bekannt. Es gibt zwei Arten von VRLA-Batterien:
  • AGM-Batterien:
    AGM steht für Absorbent Glass Mat. Bei diesem Batterietyp wird der Elektrolyt durch Kapillarwirkung in einem Vlies aus feinen Glasfasern absorbiert. AGM-Batterien sind die gebräuchlichsten VRLA-Batterien und können auch kurzzeitig mit hohen Entladeströmen belastet werden.

  • Gelbatterien:
    Hier wird der Elektrolyt in einem Gel aus Silikaten gebunden. Gelbatterien haben im Allgemeinen eine längere Lebensdauer, geringere Selbstentladung und sind besser für zyklische Belastungen geeignet. Nachteil ist eine höhere Empfindlichkeit gegenüber mechanischen Belastungen (Schock, Vibration) sowie ein ungünstigeres Verhalten bei hohen Entladeströmen.

Neben den verschlossenen VRLA-Batterien gibt es noch die geschlossenen Blei-Säure-Batterien, wie sie als Starterbatterien in Fahrzeugen bekannt sind.

VRLA-Batteries

VRLA batteries (Valve Regulated Lead Acid) are sealed, valve-controlled lead acid batteries, in which the gas resulting from overloading or a cell error is vented through a safety valve.

VRLA batteries have excellent leak security and can be used in any orientation. They are absolutely maintenance-free. VRLA batteries are also known as SLA (Sealed Lead Acid) batteries.
There are two types of VRLA batteries:
AGM batteries:
AGM stands for Absorbent Glass Mat. In this type of battery the electrolyte is absorbed by capillary action into a non-woven material of fine glass fibres. AGM batteries are the most commonly used VRLA batteries and can also be loaded with high discharge currents for a short period.
Gel batteries:
With this type of battery the electrolyte is bound in a silicate gel. Gel batteries have a longer service life, lower self-discharge and are better suited for cyclic loads. Disadvantages are a higher sensitivity to mechanical loads (shock, vibration) and unfavourable response to high discharge currents.
In addition to the sealed VRLA there are the closed lead acid batteries such as those used as starter batteries in vehicles.

Weitbereichseingang

Als Weitbereichseingang bezeichnet man bei 1-Phasen-Stromversorgungen einen Eingang, welcher ohne automatische oder manuelle Umschaltung die Nennspannungen von AC 100-240V abdeckt.


Wide range input

At 1 phase power supplies, a wide range input is an input which covers the AC voltage range from 100-240V without automatic or manual switching.


Wirkungsgrad

Der Wirkungsgradwert beschreibt das Verhältnis von Ausgangsleistung zu Eingangsleistung einer Stromversorgung. Die Differenz zwischen Eingangs- und Ausgangsleistung wird als Verlust in Wärme umgewandelt. Wirkungsgradwerte werden normalerweise bei Nennlast und bei den Nennspannungen angegeben. In den PULS-Datenblättern finden Sie zusätzlich Kennlinien, in denen Wirkungsgrade bei Teillast oder unterschiedlichen Eingangsspannungen abgelesen werden können. Hohe Teillastwirkungsgrade gewinnen immer mehr an Bedeutung, da eine Stromversorgung üblicherweise nie unter permanenter Volllast betrieben wird. Modernste Technologien im Design von Stromversorgungen ermöglichen es, Wirkungsgrade bis zu 96% wirtschaftlich umzusetzen. Diese Technologien werden von PULS konsequent verfolgt, weiterentwickelt und den Anwendern in verschiedenen Gerätefamilien angeboten. Hohe Wirkungsgrade sorgen für eine geringe Erwärmung, lange Lebensdauer und eine hohe Zuverlässigkeit aller Komponenten im Schaltschrank. Außerdem sind hohe Wirkungsgrade auch die Grundlage für eine kleinere Dimensionierung der Geräte.

X Capacitor

Approved capacitor which serves to suppress radio frequency interference and which is switched between the phase and the neutral conductor or between phases to short-circuit differential-mode interference.


X-Kondensator

Zur Funkentstörung dienende und zugelassene Kondensatoren, die zwischen Phase und N-Leiter oder zwischen den Phasen geschaltet werden und Gegentaktstörungen kurzschließen.


Y Capacitor

Approved capacitor which serves to suppress radio frequency interference and which is switched between the phase(s) and the housing or the PE, or between the neutral conductor and the housing or the PE to short-circuit differential-mode interference.


Y-Kondensator

Zur Funkentstörung dienende und zugelassene Kondensatoren, die zwischen Phase(n) und dem Gehäuse bzw. PE oder zwischen Neutralleiter und dem Gehäuse bzw. PE geschaltet werden und Gleichtaktstörungen kurzschließen.


Zwischenkreisnetzteil

Als Zwischenkreisnetzteile werden Netzteile bezeichnet, die zum Anschluss an den internen Zwischenkreis (meistens DC 600V) von Frequenzumrichtern oder Servoverstärkern geeignet sind. In der Praxis ist es vorteilhaft, die Stromversorgung an den Zwischenkreis und nicht an die AC-Spannung anzuschließen. Bei Netzausfall wirken die rotierenden Motoren wie Generatoren und speisen in den Zwischenkreis zurück. Damit ist auch ohne DC-USV eine Versorgung von Steuerungen und Bremsen sichergestellt, bis der Motor den Ruhezustand erreicht hat. Zwischenkreise sind oft nur wenig gefiltert und mit hohen Stör- und Ableitströmen belastet. 3-Phasen-Netzgeräte, auch wenn diese eine Speisung mit Gleichspannung erlauben, sind hier oftmals überfordert und können zerstört werden. PULS hat für diese Anwendung spezielle Schaltnetzteile (QTD-Serie) entwickelt.
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