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PFAS – Perfluorierte Alkylsubstanzen

Viele der Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) sind Stoffe welche als gefährlich, langlebig, mobil und umweltpersistent als sogenannte „ewige Chemikalien“ identifiziert wurden.

Am 14. Oktober 2020 verabschiedete die EU-Kommission ihre Chemikalienstrategie für Nachhaltigkeit und eine schadstofffreie Umwelt

Basierend auf dieser Strategie veröffentlichte die Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) am 07.Februar 2023 einen PFAS Beschränkungsvorschlag welche vorsieht, die Verwendung von rund 10 000 PFAS und das Inverkehrbringen von chemischen Erzeugnissen und Erzeugnissen, die PFAS enthalten, in der EU einzuschränken.

Auch die Environmental Protection Agency (EPA) in den USA bereitet derzeit eine ähnliche Regel nach dem Toxic Substance Control Act (TSCA) vor, die sich auf die Beschränkung von PFAS auf dem US-Markt sowie Meldepflichten konzentriert.

Verfolgung PFAS-freie Produkte bei PULS

PULS ist kein Hersteller von Stoffen aus der PFAS-Stoffgruppe. Unsere Verantwortung und Handlungsmöglichkeit liegt daher darin, die Lieferketten unserer Zuliefermaterialien hinsichtlich PFAS-Anwendungen zu analysieren. PFAS-kritische Materialien zu identifizieren, um angemessene Maßnahmen im Falle gesetzlicher Beschränkungen rechtzeitig einleiten zu können. Wo technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll werden wir das Prinzip PFAS-freier Zuliefermaterialien verfolgen.

Verbote oder Informationspflichten entlang der Lieferkette liegen für die meisten Chemikalien der PFAS-Stoffgruppe aktuell noch nicht vor.  Die PFAS-Stoffe, welche bereits durch gesetzliche Regelungen wie z. B. die REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 und die POP-Verordnung (EU) 2019/1021 verboten bzw. eingeschränkt sind, bestätigen wir bereits heute über entsprechend Materiakonformitätserklärungen (M-DoC) unserer Produkte, welche auf unserer Homepage veröffentlicht sind. Im Falle weiterer PFAS Beschränkungen werden wir unseren Informationspflichten im selben Maße nachkommen.

PULS teilt und unterstützt den vom ZVEI geforderten risikobasierten Ansatz bei PFAS – anstelle eines pauschalen Verbotes.

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